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Datensicherung & Datensicherungskonzept

Unser Leitfaden zur Datensicherung: Lernen Sie die die Defintion und Vorgehensweisen zur Datensicherung kennen. Unser Ziel für Sie: Erstellen und Umsetzung Datensicherungskonzept im Unternehmen und Privatumfeld.

Schnelle Hilfe bei Datenverlust

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DATA REVERSE Datenrettung Siegel TüV Saarland

Was ist ein Backup und welche Arten von Datensicherungen gibt es?

Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten. Diese Kopie wird idealerweise auf einem anderen Medium als dem, auf dem die ursprünglichen Datenmengen gespeichert werden, gespeichert. Dadurch wird sichergestellt, dass wichtige Daten jederzeit und unverändert wiederherstellbar sind.

Es gibt verschiedene Sicherungsarten bzw. Möglichkeiten, wie Dateien gesichert werden können, darunter:

  • Lokale Backups: Datensicherung auf auf einem lokalen Speichermedium wie einer externen Festplatte oder einem USB-Stick.
  • Cloud-Backups: Die Daten werden auf einem Cloud-Speicherdienst wie Google Drive oder Dropbox gesichert.
  • Vollsicherung / Voll-Backups: Bei der Volldatensicherung erfolgt eine vollständige Sicherung aller Daten, die in regelmäßigen Abständen erstellt wird.
  • Inkrementelle Backups: Eine Sicherung, die nur die Dateien enthält, die seit der letzten Sicherung geändert wurden. Dies ist schneller als ein Full Backup, aber es ist wichtig, auch Full Backups durchzuführen, um sicherzustellen, dass alles gesichert wird.
  • Differenzielle Sicherungen: Eine differenzielle Sicherung sichert nur die Dateien, die sich seit der letzten Vollsicherung geändert haben. Diese Art von Backup ist schneller als eine Vollsicherung, da nur geänderte Dateien gesichert werden, aber es erfordert, dass die letzte Vollsicherung vorhanden ist, um die differenziellen Sicherungen wiederherzustellen.
  • Deduplizierung: Ein Verfahren zur Reduzierung der Speicherkapazität, indem doppelte oder ähnliche Dateien entfernt werden. Deduplizierung wird häufig in der Datensicherung und im Cloud-Speicher verwendet, um den Speicherbedarf zu reduzieren und die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Bei der Deduplizierung werden ähnliche Datenblöcke erkannt und nur ein einziges Exemplar gespeichert, während die anderen entfernt werden. Die entfernten Datenblöcke werden durch Verweise auf das einzigartige Exemplar ersetzt. Auf diese Weise werden doppelte oder ähnliche Inhalte vermieden, wodurch der Speicherbedarf reduziert wird.
  • Imaging: Entgegen der Speicherung einzelner Inhalte wird ein Systemabbild gespeichert. Dieses Image enthält die vollständigen Dateien des Speichermediums (oder der Partition) und ermöglicht ein direktes Starten nach der Systemabbild-Rücksicherung.

Es empfiehlt sich, regelmäßig Backups durchzuführen und mehrere Datenkopien an unterschiedlichen Orten zu speichern, um sicherzustellen, dass im Falle eines Verlusts immer noch Zugriff auf die Dateien besteht. Es ist auch wichtig, die Backups regelmäßig zu testen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren und die gewünschten Datenmengen enthalten.

Warum sollte man eine Strategie zur Datensicherung haben?

Eine Backup- und Datensicherungsstrategie ist wichtig, weil sie Ihnen helfen kann, Ihre Daten zu sichern und zu schützen. Wenn Sie keine Backup- und Datensicherungsstrategie haben, könnten Sie Ihre Daten verlieren, wenn etwas mit Ihrem Rechner oder Ihrer Festplatte passiert. Datenverlust ist ein großes Problem für Unternehmen und Privatpersonen. Wenn Sie Ihre Daten verlieren, könnte es sehr schwer sein, diese wiederzubekommen. Wenn Sie eine Backup- und Datensicherungsstrategie haben, können Sie sich keine Sorgen machen, da Sie Ihre Daten immer wiederherstellen können. Eine Backup- und Datensicherungsstrategie ist auch wichtig, weil sie Ihnen helfen kann, Geld zu sparen. Wenn Sie regelmäßig Backups erstellen, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Sie Ihre Daten verlieren und neu kaufen müssen. Dies kann sehr teuer sein. Wenn Sie eine Backup- und Datensicherungsstrategie haben, können Sie sich auch keine Sorgen machen, dass Sie Ihre Daten verlieren, wenn etwas mit Ihrem Computer passiert. Wenn Sie regelmäßig Backups erstellen, haben Sie immer eine Kopie Ihrer Daten, die Sie wiederherstellen können.

Datenverlust erkennen

Neueste Studien und Statistiken zu Datensicherung und Datenverlust in Unternehmen

Dass Datensicherung für Unternehmen ein „Must Have“ ist, ist den meisten IT-Verantwortlichen sehr gut bekannt. Anhand der Zahlen aus den letzten Jahren sieht man jedoch, dass Datenverluste durch verschiedenste Ursachen sehr wohl passieren und es oftmals an geeigneten Strategien zur Datensicherung mangelt.

DATA REVERSE® Umfrage zu: Datenverlust und Datensicherung im Q4 2022

Nach unseren eigenen Erhebungen zum Backup-Verhalten von knapp 400 Unternehmen, zuletzt vom 4. Quartal 2022 haben wir folgende Umfrageergebnisse erhalten und wie folgt kategorisiert:

  • 47% der Befragten führen täglich Backups durch – 28% sichern ihre Daten wöchentlich.
  • 42% der befragten Unternehmen greifen bei der Datensicherung auf auf externen Server in der Cloud zurück, während 34% lokale Datensicherungen auf physischen Speichermedien bevorzugen.
  • 14% der befragten Unternehmen haben in den letzten 12 Monaten Datenverluste erlitten.

Weitere Informationen zu unserer Datenverlust und Backup-Studie

Backups und Datenverluste in deutschen Unternehmen

Auswahl von externen Datensicherungs-Studien und Erhebungen zusammengestellt.

  • Eine Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom aus dem Jahr 2020 zeigt, dass 59% der deutschen Unternehmen innerhalb der letzten zwei Jahre Opfer von Cyberangriffen geworden sind. 44% der betroffenen Unternehmen gaben an, dass es zu Datenverlusten kam.
  • Laut einer Studie von IBM aus dem Jahr 2020 haben Unternehmen in Deutschland durchschnittlich 8,32 Millionen US-Dollar (ca. 7.7 Mio €) an Kosten durch Datenverluste erlitten.
  • Eine Studie des IT-Marktforschungsunternehmens IDC aus dem Jahr 2019 zeigt, dass 40% der Unternehmen in Europa eine durchschnittliche Ausfallzeit von mehr als 8 Stunden pro Jahr hatten.
  • Laut einer Studie von Vanson Bourne im Jahr 2020 haben 76% der Unternehmen in Europa mindestens einmal einen Datenverlust erlitten, wobei 16% der Befragten angaben, dass sie mindestens 25 Mal in den letzten zwölf Monaten betroffen waren.
  • Eine Studie von Statista aus dem Jahr 2020 zeigt, dass 76% der deutschen Unternehmen ihre Daten in der Cloud sichern.
  • Laut einer Studie von NTT Ltd. aus dem Jahr 2021 haben fast 60% der Unternehmen weltweit in den letzten zwölf Monaten einen Datenverlust erlitten. Die Studie zeigt auch, dass die durchschnittlichen Kosten für Datenverluste bei 1,41 Millionen US-Dollar liegen.
  • Eine Studie von Veritas Technologies aus dem Jahr 2021 ergab, dass Unternehmen in Deutschland im Durchschnitt 73,4 Stunden pro Jahr mit Ausfallzeiten aufgrund von Datenverlusten zu kämpfen hatten. Die Studie zeigt auch, dass 58% der Unternehmen in Deutschland im Jahr 2020 einen Datenverlust erlitten haben.
  • Eine Studie von Acronis aus dem Jahr 2021 zeigt, dass Cyberangriffe im Jahr 2020 weltweit um 62% gestiegen sind. Die Studie zeigt auch, dass die Häufigkeit von Ransomware-Angriffen im Jahr 2020 um 20% gestiegen ist.
  • Laut einer Studie von Veeam Software aus dem Jahr 2021 haben Unternehmen in Europa im Durchschnitt 11 Stunden pro Jahr Ausfallzeiten aufgrund von Datenverlusten. Die Studie zeigt auch, dass 44% der Unternehmen in Europa im Jahr 2020 mindestens einen schweren Datenverlust erlitten haben.

Auf die Datensicherungsstrategie kommt es an

Die Wahl der richtigen Datensicherungsstrategie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe und dem Typ des Unternehmens, der Art der gespeicherten Daten und den Ressourcen, die für die Sicherung der Daten zur Verfügung stehen. Einige allgemeine Überlegungen, die bei der Auswahl einer Datensicherungsstrategie berücksichtigt werden sollten, sind:

  • Häufigkeit der Sicherung: Wie oft sollten Datensicherungen erstellt werden? Tägliche Sicherungen bieten einen hohen Schutz, aber sie können auch Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen. Wöchentliche oder monatliche Sicherungen können eine gute Alternative sein, wenn die Daten nicht so schnell ändern.
  • Speicherort der Sicherungen: Wo sollten die Sicherungen gespeichert werden? Es ist wichtig, Sicherungen an einem sicheren Ort zu speichern, der vor möglichen Bedrohungen wie Feuer, Überschwemmungen oder Diebstahl geschützt ist. Mögliche Optionen sind externe Festplatten, Cloud-Speicher oder spezielle Datensicherungsgeräte.
  • Sicherungsart: Komplettsicherung, Inkrementelle-, Differenzielle Datenspeicherung, Deduplizierung (sofern der Speicher das unterstützt)
  • Wiederherstellungszeit: Wie lange dauert es, die Daten aus einer Sicherung wiederherzustellen? Es ist wichtig, eine Strategie zu wählen, die es ermöglicht, die Daten schnell wiederherzustellen, falls sie verloren gehen.
  • Kosten: Welche Kosten sind mit der Sicherung der Daten verbunden? Es ist wichtig, die Kosten für die Erstellung und Verwaltung von Sicherungen im Vergleich zum möglichen Verlust von Daten abzuwägen.

Es ist wichtig, dass Unternehmen regelmäßig ihre Datensicherungsstrategie überprüfen und anpassen, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen entspricht und die Daten effektiv geschützt sind. Es können auch mehrere Sicherungsmethoden kombiniert werden, um das Risiko von Datenverlust zu minimieren.

Auswahl von Daten zur Datensicherung mit der Index-ABC Methode

Die INDEX-ABC-Methode ist ein System zur Klassifizierung von Daten, das verwendet wird, um zu bestimmen, wie wichtig oder sensibel bestimmte Daten sind und wie sie geschützt werden sollten. Dabei werden Daten in drei Kategorien unterteilt:

  • INDEX: Dies sind die wichtigsten Daten, die unbedingt geschützt werden müssen. Beispiele für INDEX-Daten sind Unternehmensstrategien, Kundendaten oder Finanzberichte.
  • A: Dies sind wichtige Daten, die geschützt werden müssen, aber nicht so dringend wie INDEX-Daten. Beispiele für A-Daten sind Personalakten oder Marketingpläne.
  • B: Dies sind wichtige Daten, die geschützt werden müssen, aber nicht so dringend wie INDEX- oder A-Daten. Beispiele für B-Daten sind Protokolle oder Projektpläne.
  • C: Dies sind Daten, die nicht wichtig sind und die nicht geschützt werden müssen.

Um Daten mit der INDEX-ABC-Methode zu sichern, sollten Sie zunächst alle Daten kategorisieren und dann entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sie zu schützen. Zum Beispiel könnten INDEX-Daten in einem sicheren, physischen Speicherort aufbewahrt werden, während A- und B-Daten möglicherweise in der Cloud gespeichert werden. C-Daten könnten einfach auf einer lokalen Festplatte gespeichert werden.

Die Häufigkeit und Methode der Datensicherung hängt von der Wichtigkeit der Daten ab. Zum Beispiel sollten INDEX-Daten häufiger gesichert werden als C-Daten. Es lohnt sich, eine Sicherungsstrategie zu entwickeln, die auf Ihre Bedürfnisse und Ressourcen abgestimmt ist.

Backup erstellen nach dem Generationenprinzip

Das Generationenprinzip bei der Datensicherung bezieht sich auf die Verwaltung von mehreren Kopien von Daten, die im Laufe der Zeit erstellt wurden. Im Allgemeinen werden Datensicherungen in Generationen unterteilt, wobei jede Generation als eine separate Kopie der Daten betrachtet wird. Dies ermöglicht es, Änderungen an den Daten über die Zeit zu verfolgen und frühere Versionen wiederherzustellen, falls notwendig.

Beim Generationenprinzip werden in der Regel mehrere Generationen von Datensicherungen erstellt und gespeichert, um die Möglichkeit zu haben, auf frühere Versionen der Daten zurückgreifen zu können, falls es Probleme mit den aktuellen Daten gibt. Zum Beispiel könnte ein Unternehmen tägliche Datensicherungen erstellen und diese für eine Woche aufbewahren. In diesem Fall wäre jede Kopie einer Datensicherung, die innerhalb einer Woche erstellt wurde, eine Generation der Datensicherung. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, auf frühere Versionen der Daten zurückgreifen zu können, falls es Probleme mit den aktuellen Daten gibt.

Das Generationenprinzip ist ein wichtiger Bestandteil der Datensicherungsstrategie, da es dazu beitragen kann, den Verlust von wichtigen Daten zu vermeiden und das Risiko von Datenverlust zu minimieren.

3 Sinnvolle Schritte für einen Backup-Plan

  1. Entscheiden Sie sich für ein Backup-Ziel Bevor Sie mit dem Backup-Prozess beginnen, müssen Sie sich zunächst entscheiden, wo Sie Ihre Daten sichern möchten. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine externe Festplatte, ein USB-Flash-Laufwerk oder ein Netzwerklaufwerk. Welche Methode Sie dabei wählen, hängt ganz von Ihren persönlichen Präferenzen ab.
  2. Wählen Sie die zu sichernden Dateien aus Nachdem Sie sich für ein Backup-Ziel entschieden haben, müssen Sie nun die Dateien auswählen, die Sie sichern möchten. Hierbei sollten Sie vor allem wichtige Dokumente und Dateien berücksichtigen, die Sie nicht verlieren möchten.
  3. Kopieren oder verschieben Sie die ausgewählten Dateien an das Backup-Ziel Anschließend kopieren oder verschieben Sie die ausgewählten Dateien an das von Ihnen gewählte Backup-Ziel. Auf diese Weise sind Ihre Daten an einem sicheren Ort gespeichert und können im Notfall wiederhergestellt werden.

Das Datensicherungskonzept als organisatorisches Fundament zur Datensicherung im Unternehmen

Ein Datensicherungskonzept ist ein übergeordnetes Dokument, welches die Verfahren beschreibt, die zur Sicherung von Daten genutzt werden. Es beinhaltet die Regelmäßigkeit von Backups, den Verwendungsort für gesicherte Daten, das Backup-Format und die einzusetzenden Verfahren für die Wiederherstellung von Daten.

Es enthält die technischen Aspekte der Datensicherung im Unternehmen.

Gratis-Download Datensicherungs-Konzept

Wir haben für Sie eine PDF-Vorlage erstellt, die Sie kostenfrei herunterladen und für Ihr Unternehmen anpassen können. In dem Muster-Datensicherungskonzept befinden sich auch Demo-Daten und Vorschläge, wie Sie konkret vorgehen können.

Download Muster Datensicherungskonzept (Backup Desaster Recovery Plan)

Was ist ein Backup Desaster Recovery Plan was beinhaltet es?

Ein Backup-Desaster-Recovery-Plan (BDRP) ist ein Dokument, das beschreibt, wie ein Unternehmen oder eine Organisation im Falle eines Desasters oder einer Katastrophe ihre Daten wiederherstellen und ihre Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen kann.

Abgrenzung BDRP zum Datensicherungskonzept

Der Backup-Desaster-Wiederherstellungsplan baut organisatorisch auf dem Datensicherungskonzept auf. Neben den Verfahren zur Datensicherung werden hier vor allem die Schritte beschrieben, die im Fall eines Notfalls (Desasters) unternommen werden müssen, um Daten wiederherzustellen. Es wird über das technische Rücksichern von Daten auch das Management von Notfällen und Katastrophen inkludiert. Auch die Überwachung der Wiederherstellungsprozesse ist Bestandteil des Backup Desaster Recovery Plans.

Ein BDRP beinhaltet detaillierte Anweisungen und Verfahren, die festlegen, wie die Daten gesichert werden, wie sie wiederhergestellt werden können und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Unternehmen oder die Organisation wieder in Betrieb zu nehmen.

Ein BDRP beinhaltet in der Regel auch Informationen über die verwendeten Sicherungstechnologien und -verfahren, die Verantwortlichkeiten und Rollen von Mitarbeitern und externen Dienstleistern, die benötigten Ressourcen und die Kosten für den Wiederaufbau.

Das Erstellen eines BDRPs ist wichtig, um im Falle eines Desasters oder einer Katastrophe schnell und effektiv reagieren zu können und das Risiko von langfristigen Auswirkungen auf das Unternehmen oder die Organisation zu minimieren. Es ist auch wichtig, den BDRP regelmäßig zu überprüfen und auf dem neuesten Stand zu halten, um sicherzustellen, dass er immer aktuell und relevant ist.

Die wichtigsten Punkte des Backup Desaster Recovery Plans

Überblick & Einleitung

  • Bedeutung von Disaster Recovery
  • Ziele des Disaster Recovery Plans
  • Übersicht über das Konzept

Risikoprüfung

  • Potenzielle Bedrohungen bestimmen
  • Bewertung des Ausmaßes der ermittelten Bedrohungen (Schadensbewertung)
  • Feststellen der kritischen Systeme und Daten

Backup-Strategie

  • Übersicht über Backup-Optionen
  • Auswahl der Backup-Medien (Datenträger, Storage oder Cloud)
  • Definition Backup Zeitplan
  • Kontrolle und Test des Backup-Prozesses

Strategie zur Wiederherstellung

  • erforderliche Wiederherstellungszeit ermitteln
  • Wahl der Wiederherstellungs-Tools
  • Wiederherstellungs-Tests und Simulationen zur Wiederherstellung
  • Notfall- und Katastrophenmanagement

Dokumentation und Überwachung

  • Prozesse für Sicherung und Wiederherstellung überwachen (Monitoring Tools, RMM)
  • lückenlose Dokumentation der Prozesse und Verfahren und deren Änderungen

Aktualisierung

  • regelmäßige (z.B. jährliche) Überprüfung und Aktualisierung des Desaster-Recovery-Plans
  • Anpassung des Plans an sich geänderte Geschäftsprozesse und Bedrohungen

Hinweis bzgl. IT-Notfallplanung: Neben dem Datensicherungskonzept und dem Backup-Desaster Recovery Plan sollten Unternehmen noch einen so genannten IT-Notallplan verfügbar haben, der konkrete Handlungsschritte vorsieht, im Fall eines IT-Notfalls. Ein Teil davon ist selbstverständlich auch der Ablauf zur Wiederherstellung von Datensicherungen anhand der jeweiligen Datensicherungskonzepte.

Weitere Informationen zum IT-Notfallplan inkl. kostenloser PDF Vorlage finden Sie hier.

Wie geht eine Datensicherung mit der 3-2-1 Regel?

Die 3-2-1 Regel ist ein guter Ansatz für die Datensicherung und gibt einem einen guten Überblick über das, was bei der Sicherung beachtet werden sollte. Die Regel besagt, dass jede Datensicherung aus drei Kopien bestehen sollte, von denen zwei auf unterschiedlichen Medien gespeichert sind. Die erste Kopie sollte also auf demselben Medium wie das Original gespeichert werden und die zweite Kopie auf einem anderen Medium. Die dritte Kopie sollte demnach in Form einer Sicherheitskopie an einem sicheren Ort aufbewahrt werden.

Die 3-2-1-Regel könnte in der Praxis wie folgt umgesetzt werden:

  • 3 Kopien der Daten: Eine Kopie der Daten wird auf dem lokalen Computer gespeichert, eine Kopie wird auf einem externen Speichermedium wie einer externen Festplatte oder einem USB-Stick gespeichert und eine Kopie wird auf einem Cloud-Speicherdienst gespeichert.
  • 2 unterschiedliche Medien: Die Daten werden sowohl auf einem lokalen Computer als auch auf einem externen Speichermedium gespeichert.
  • 1 Kopie an einem anderen Ort: Eine Kopie der Daten wird auf einem Cloud-Speicherdienst gespeichert, der sich an einem anderen Ort befindet als der lokale Computer und das externe Speichermedium.

Die 3-2-1 Regel ist ideal für alle Arten von Daten, die wir regelmäßig sichern müssen. Ob es sich nun um Bilder oder Videos handelt oder um Dokumente von großem Wert – mit dieser Regel können Sie Ihre Daten optimal sichern. Zur Umsetzung der 3-2-1 Backupregel eignet sich eine Hybrid-Datensicherung mit der Speicherung lokal und gleichzeitig in der Cloud.

Abgrenzung zum Backup: Archivierung von Daten

Der Unterschied zwischen Archivierung und Backup von Dateien besteht darin, dass Archivierung darauf abzielt, wichtige Dateien für die langfristige Aufbewahrung zu sichern, während Backup darauf abzielt, Dateien zu sichern, die im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung wiederhergestellt werden können. Neben der Strategie ist auch die Hardware meist unterschiedlich, die für die Sicherungsmedien verwendet wird.

Archivierung von Dateien

  • Langfristige Aufbewahrung: Archivierte Dateien werden für einen längeren Zeitraum aufbewahrt, oft für mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte.
  • Legaler Schutz: Archivierte Dateien können für den Fall benötigt werden, dass sie als Beweismittel in einem Gerichtsverfahren dienen müssen.
  • Zugänglichkeit: Archivierte Dateien sind möglicherweise nicht so leicht zugänglich wie andere Dateien und können nur von bestimmten Personen oder auf bestimmte Weise abgerufen werden.

Backup von Dateien

  • Kurzfristige Sicherung: Backups werden häufig regelmäßig durchgeführt, um sicherzustellen, dass wichtige Dateien im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung wiederhergestellt werden können.
  • Wiederherstellung von Dateien: Das Hauptziel von Backup ist es, Dateien im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung wiederherstellen zu können.
  • Zugänglichkeit: Backups sind in der Regel leicht zugänglich und können von jedem abgerufen werden, der dazu berechtigt ist.

Welche gesetzlichen Standards und Mindestanforderungen für Datensicherungen gibt es für Unternehmen in Deutschland?

Die gesetzlichen Vorschriften für die Sicherung von Daten unterscheiden sich von Land zu Land. In Deutschland gibt es jedoch einige Mindestanforderungen, die alle Unternehmen erfüllen müssen. So müssen alle gespeicherten Daten mindestens einmal in der Woche auf einem separaten Backup-Medium sicher abgelegt werden. Die Sicherung muss mindestens so lange dauern, wie die übliche Aufbewahrungsdauer der Daten. Außerdem müssen alle Datensicherungen regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie funktionieren und keine Schäden aufweisen.

Anforderungen und deutsche Mindeststandards für Datensicherungen, die sich auf verschiedene Bereiche beziehen sind zum Beispiel:

  • Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG): Das BDSG legt fest, dass Unternehmen und Organisationen ihre Daten entsprechend den Grundsätzen der Datensparsamkeit und Datenvermeidung verarbeiten müssen. Sie müssen außerdem sicherstellen, dass die Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust, Zerstörung oder Verfälschung geschützt sind.
  • Das Telemediengesetz (TMG): Das TMG enthält Vorschriften zum Schutz von Daten, die im Internet verarbeitet werden. Dazu gehören zum Beispiel die Anforderungen an die Sicherheit von Websites und die Verpflichtung zur Bereitstellung von Informationen über die Datenverarbeitung an Nutzer.
  • Das Gesetz zur Regelung von Telekommunikations- und Postsicherheit (TKG): Das TKG legt fest, dass Unternehmen und Organisationen, die in der Telekommunikation tätig sind, bestimmte Maßnahmen zum Schutz ihrer Netze und Systeme ergreifen müssen. Dazu gehört auch die Datensicherung.
  • Das Gesetz über die elektronische Signatur (Signaturgesetz – SigG): Das SigG legt fest, dass elektronische Signaturen rechtsgültig sind und die gleiche Verbindlichkeit wie herkömmliche Unterschriften haben. Das bedeutet, dass Unternehmen und Organisationen, die elektronische Signaturen verwenden, die Daten, die damit signiert werden, sicher aufbewahren müssen.
  • Das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in der Informationstechnik (IT-Rechtsdurchsetzungsgesetz – ITRDG): Das ITRDG legt fest, dass Unternehmen und Organisationen, die Daten im Internet veröffentlichen, bestimmte Maßnahmen zum Schutz ihrer Daten ergreifen müssen. Dazu gehört auch die Datensicherung.

Insgesamt gibt es also in Deutschland mehrere gesetzliche Anforderungen und Mindeststandards für Datensicherungen, die sich auf verschiedene Bereiche beziehen und die es Unternehmen und Organisationen erleichtern sollen, ihre Daten zu schützen.

Welche Branchenspezifischen Anforderungen für die Datensicherung gibt es?

Im Hinblick auf die Datensicherung im Unternehmen müssen auch branchenspezifische Anforderungen berücksichtigt werden. Je nach Branche können unterschiedliche Datenarten von besonderer Bedeutung sein, die es zu schützen gilt.

So sind beispielsweise in der Gesundheitsbranche personenbezogene Daten besonders sensibel und müssen entsprechend geschützt werden. Hier kann eine verschlüsselte Speicherung der Daten sowie eine regelmäßige Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sein.

In der Finanzbranche hingegen spielen Transaktionsdaten und Kundeninformationen eine wichtige Rolle. Hier ist es wichtig, dass die Datensicherung nicht nur vor unbefugtem Zugriff, sondern auch vor Verlusten durch technische Fehler oder Systemausfälle schützt.

Auch in der IT-Branche selbst sind besondere Anforderungen an die Datensicherung zu stellen. Hier geht es nicht nur um den Schutz von Kundendaten, sondern auch um den Schutz von Entwicklungsdaten und geistigem Eigentum.

Es ist daher von entscheidender Bedeutung, bei der Entwicklung und Implementierung einer Datenbackup-Strategie die besonderen Bedürfnisse des eigenen Geschäftsfeldes zu berücksichtigen. Eine maßgeschneiderte Beratung durch Fachleute ist hier sehr nützlich.

Wie können Datensicherungen auf ihre Funktion geprüft werden?

Die Überprüfung von Datensicherungen ist ein wichtiger Schritt bei der Einhaltung einer effektiven Datensicherheitsstrategie. Es ist ratsam, diese Tests regelmäßig durchzuführen, um sicherzustellen, dass alle Backups ordnungsgemäß funktionieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Ergebnisse der Datensicherheitstests überprüft werden können.

Eine der ersten Optionen besteht darin, Backup-Tests manuell durchzuführen. Dazu muss ein Administrator den Speicherort des Backups überprüfen und die Dateien auf korrekte Wiederherstellbarkeit überprüfen. Diese Methode ist zwar sehr zeitaufwendig, aber sie bietet dem Administrator die Möglichkeit, genau zu prüfen, ob alle gesicherten Daten richtig wiederhergestellt werden können.

Eine weitere Option ist die Verwendung von automatisierten Backup-Tests. Viele Backup-Softwarepakete enthalten Testskripts oder andere Tools, mit denen Sie Ihre Datensicherungsprozesse automatisieren und überwachen können. Automatisierte Tests helfen Ihnen nicht nur dabei, Zeit zu sparen, sondern geben Ihnen auch ein detailliertes Bild davon, was in Ihrer Umgebung vorgeht und ob es Probleme mit dem Backup gibt.

Schließlich kann ein Unternehmen auch externes Fachpersonal beauftragen und professionelle Auditoren engagieren, um Backups zu überprüfen. Diese Berater können den gesamten Datensicherungsprozess untersuchen und bewerten sowie Empfehlungen geben, wo Verbesserungspotenzial besteht. Auf diese Weise erhalten Sie einen detaillierteren Einblick in Ihr System und können schneller reagieren und Maßnahmen treffen, um eventuelle Probleme zu lösen.

Es ist wichtig anzuerkennen, dass die Überprüfung von Datensicherungsprozessen keine einfache Aufgabe ist und viel Zeit in Anspruch nimmt – aber es lohnt sich auf jeden Fall! Sie stellen sicher, dass Ihr Unternehmen immer mit den neuesten Sicherheitsstandards Schritt hält und gerüstet ist für unvorhergesehene Unterbrechungen oder Ausfälle im Betriebssystem oder Netzwerk.

Ist es sinnvoll, einen Dienstleister für ein Managed Backup zu beauftragen?

Managed Backup ist eine bewährte Methode, um regelmäßige Sicherungen von Daten durchzuführen. Dabei wird ein externer Dienstleister beauftragt, die Sicherungen für Sie durchzuführen.

Die Vorteile sind, dass Sie sich keine Gedanken über die technischen Aspekte machen müssen und dass die Sicherungen in der Regel regelmäßig und zuverlässig durchgeführt werden.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie sich für ein Managed Backup entscheiden. Zum einen kann es relativ teuer sein, einen solchen Dienst in Anspruch zu nehmen. Zum anderen besteht immer die Gefahr, dass Ihre Daten in falsche Hände geraten, wenn der Dienstleister nicht sorgfältig arbeitet. Insgesamt ist Managed Backup eine gute Methode, um regelmäßig Sicherungen Ihrer Daten durchzuführen. Allerdings sollten Sie sich vorher gut informieren und genau überlegen, ob es für Sie die richtige Wahl ist.

Wichtig: Bei ausgelagerten Backups sollte immer die Haftung für einen Datenverlust der Datensicherung geprüft und geregelt werden.

Christoph Becker, Rechtsanwalt für Vertragsrecht

Welche Software für Privat und kleine Firmen zur Datensicherung am PC oder Mac?

Die Anzahl an Herstellern für Software zur Datensicherung von PC und MAC sind groß. In der Regel verfügen auch kostenlose Tools zur Datensicherung über die notwendigen Funktionen zum Erstellen und Wiederherstellen von Daten-Backups.

Wichtig bei der Erstellung von Datensicherungen auf lokalen Sicherungsmedien, externen Festplatten und NAS ist, dass Sie auf die o.g. 3-2-1-Regel zur Erstellung von Backups achten.

Häufig genutzte Software zur lokalen Datensicherung sind

Für Windows:

  • DATA REVERSE® Backup (für Windows)
  • Acronis True Image
  • Norton 360
  • AOMEI Backupper Standard
  • EaseUS Todo Backup
  • Macrium Reflect
  • Cobian Backup
  • Backup4all
  • FBackup
  • Handy Backup
  • File History (integriert in Windows 10)

Für Mac OS / Apple Computer

  • DATA REVERSE® Backup (für Mac OS)
  • Apple Time Machine
  • Carbon Copy Cloner
  • Acronis True Image
  • ChronoSync
  • SuperDuper
  • Retrospect
  • OminBackup
  • Intego Backup Manager Pro
  • Get Backup Pro

Für Linux:

  • Deja Dup
  • AOMEI Backupper Standard
  • BackInTime
  • Timeshift
  • Lucky Backup
  • Grsync
  • Gparted
  • Clonezilla
  • FSArchiver

Welche Externe Festplatten eignen sich zur Datensicherung?

Es gibt viele Optionen für externe Festplatten, die für die Datensicherung verwendet werden können. Einige Dinge, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie eine externe Festplatte für die Datensicherung auswählen, sind:

  1. Speicherkapazität: Stellen Sie sicher, dass die Festplatte genügend Speicherplatz hat, um alle Dateien zu sichern, die Sie benötigen.
  2. Anschlussmöglichkeiten: Überlegen Sie, ob Sie eine Festplatte mit USB-C, USB-A oder anderen Anschlussoptionen benötigen.
  3. Geschwindigkeit: Wenn Sie viele große Dateien sichern möchten, sollten Sie eine Festplatte mit einer hohen Datenübertragungsrate wählen, um die Sicherung schneller durchführen zu können.
  4. Portabilität: Wenn Sie die Festplatte häufig mitnehmen möchten, sollten Sie eine kleine und leichte Festplatte wählen.
  5. Preis: Berücksichtigen Sie Ihr Budget und vergleichen Sie die Preise verschiedener Festplatten, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten.

Achtung: Festplatten sind mechanisch empfindlich gegen Herunterfallen, lesen Sie dazu auch: Festplatte heruntergefallen, was tun?

Es gibt viele große Marken, die externe Festplatten anbieten, darunter Western Digital, Seagate, Toshiba und LaCie. Einige dieser Marken bieten auch spezielle Sicherungslösungen an, die für die Datensicherung optimiert sind. Es lohnt sich, ein wenig Zeit damit zu verbringen, verschiedene Optionen zu vergleichen und zu entscheiden, welche Festplatte am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

Wie ist es möglich, die Datensicherung automatisch auf der externen Festplatte durchzuführen?

Es gibt einige Möglichkeiten, um Daten automatisch auf eine externe Festplatte zu sichern:

  • Backup-Software: Es gibt viele Backup-Software-Tools, die automatische Sicherungen durchführen können. Einige Beispiele sind Acronis True Image, Carbonite und Time Machine (für Mac). Sie können diese Tools auf Ihrem Computer installieren und konfigurieren, um regelmäßig Sicherungen auf der externen Festplatte durchzuführen.
  • Integrierte Backup-Feature Ihres Betriebssystems: Windows und MacOS bieten integrierte Backup-Funktionen, die automatische Sicherungen durchführen können. Sie können die Einstellungen für diese Funktionen konfigurieren, um regelmäßig Sicherungen auf der externen Festplatte durchzuführen.
  • Cloud-Speicherlösung: Es gibt auch viele Cloud-Speicherdienste, die automatische Sicherungen durchführen können. Sie können zum Beispiel Google Drive oder OneDrive verwenden, um Ihre Dateien automatisch auf der Cloud zu sichern. Einige dieser Dienste bieten auch integrierte Sync-Funktionen, die es Ihnen ermöglichen, bestimmte Ordner auf Ihrem Computer mit der Cloud zu synchronisieren, sodass sie immer auf dem neuesten Stand sind.

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die externe Festplatte angeschlossen ist und eingeschaltet ist, wenn Sie automatische Sicherungen durchführen möchten. Andernfalls werden keine Sicherungen durchgeführt.

Sollten Datensicherungen in der Cloud durchgeführt werden?

In der Regel bieten Cloud-Backup-Dienste eine hohe Sicherheit, um die Daten ihrer Kunden zu schützen. Die meisten Anbieter verwenden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffssteuerung und regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen, um sicherzustellen, dass die Daten sicher gespeichert und geschützt sind.

Es ist jedoch wichtig, sich über die Sicherheitsmaßnahmen und -verfahren des jeweiligen Cloud-Backup-Anbieters zu informieren und sicherzustellen, dass sie den eigenen Anforderungen entsprechen. Es empfiehlt sich auch, die Vertragsbedingungen sorgfältig zu lesen und sich über die Haftung des Anbieters im Falle von Datenverlust oder -diebstahl zu informieren.

Es gibt auch Maßnahmen, die Sie selbst ergreifen können, um die Sicherheit Ihrer Cloud-Backup-Daten zu erhöhen, wie zum Beispiel die Verwendung starker Passwörter und die Einrichtung von Zwei-Faktor-Authentifizierung. Es ist auch wichtig, regelmäßig Sicherungskopien von Ihren Daten anzufertigen und diese an einem sicheren Ort aufzubewahren, um im Falle eines Desasters oder einer Katastrophe gewappnet zu sein.

Wie hoch sind die Kosten für Online-Backups in der Cloud?

Der Preis für Backup-Storage in Deutschland variiert je nach Anbieter und den angebotenen Leistungen. In der Regel kostet ein Terabyte (1TB) Speicherplatz für Backup-Storage ca. 50 Euro pro Monat, je nach Anbieter und den angebotenen Leistungen.

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Um den besten Preis für Backup-Storage zu finden, empfiehlt es sich, mehrere Anbieter zu vergleichen und sich über die angebotenen Leistungen und Preise zu informieren. Sinnvoll ist es beim Vergleich von Preisen, auch zusätzliche Leistungen bzw. spezielle Angebote und Rabatte zu berücksichtigen. Zum Beispiel kann es durchaus sinnvoll sein, die Wiederherstellung von Daten oder den technischen Support zu integrieren. Auch regelmäßige Tests der Datenintegrität können hier enthalten sein.

Es ist auch wichtig, sich über die Reputation und Zuverlässigkeit der Anbieter zu informieren und sicherzustellen, dass sie über die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und -verfahren verfügen, um die Daten sicher zu sichern und zu schützen.

Welche Backup-Software & Datensicherungstools gibt es am Markt?

Es gibt eine Vielzahl von Datensicherungstools auf dem Markt, die für verschiedene Anwendungsfälle und Plattformen entwickelt wurden. Einige Beispiele für Datensicherungstools sind:

  • DATA REVERSE® Backup: Für Windows / Mac Computer und Workstations und Windows Server sowie Hyper-V, QNAP und Synology NAS
  • Veeam: Eine Software für die Datensicherung und -wiederherstellung von Servern, Desktops und virtuellen Maschinen.
  • Nakivo: Eine Software für die Datensicherung und -wiederherstellung von Servern, Desktops und virtuellen Maschinen.
  • Acronis: Eine Software für die Datensicherung und -wiederherstellung von Servern, Desktops und virtuellen Maschinen sowie für die Sicherung von Cloud-Anwendungen.
  • Veritas Backup Exec: Eine Software für die Datensicherung und -wiederherstellung von Servern, Desktops und virtuellen Maschinen sowie für die Sicherung von Cloud-Anwendungen.
  • Microsoft Azure Backup: Ein Cloud-basiertes Backup-Service für Server, Desktops und virtuelle Maschinen, der Teil von Microsoft Azure ist.
  • Carbonite: Eine Cloud-basierte Backup-Software für Desktops und Laptops.
  • CrashPlan: Eine Cloud-basierte Backup-Software für Desktops und Laptops.
  • Time Machine (macOS): Eine integrierte Backup-Software für Macs, die auf der Festplatte oder in der Cloud gespeichert werden kann.

Es ist wichtig, dass das gewählte Datensicherungstool den Bedürfnissen und Anforderungen des Unternehmens entspricht und es empfiehlt sich, verschiedene Optionen zu vergleichen, um die beste Lösung zu finden.

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Antworten zur Datensicherung mit DATA REVERSE® Backup

Kann ich mit DATA REVERSE® Backup meine Dokumente im DATA REVERSE® Cloudstorage sichern?

Ja, Sie können mit DATA REVERSE® Backup Ihre Inhalte im DATA REVERSE® Cloudstorage sichern. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Deduplizierung und Komprimierung Ihrer Daten wird gewährleistet, um sicherzustellen, dass Ihre Dateien jederzeit geschützt und sicher sind.

Kann ich mit DATA REVERSE® Backup auch Inhalte aus Microsoft 365 sichern?

Ja, Sie können auch Ihre Microsoft 365-Daten, einschließlich E-Mails, Kontakte, Kalender und Dokumente, mit DATA REVERSE® Backup sichern. Für Microsoft 365 Produkte stellen wir auch das preisgünstigere und stärker auf MS365 ausgerichtete Backup-Produkt von Dropsuite zur Verfügung. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse zur Datensicherung von Office 365 (inkl. MS Teams Chatverlauf, MS Sharepoint, MS Exchange und Onedrive) separat darauf an. Wir beraten Sie gern zu Ihren konkreten Anforderungen.

Wie funktioniert das Hybrid-Backup mit DATA REVERSE® Backup?

Beim Hybrid-Backup werden Ihre Dateien sowohl lokal als auch im DATA REVERSE® Cloudstorage gesichert. Sie können entscheiden, welche Daten Sie lokal auf Ihrem Rechner (oder dem externen Sicherungsmedium) und welche Daten Sie im DATA REVERSE® Cloudstorage sichern möchten. Im Falle eines Datenverlusts können Sie auf Ihre gesicherten Daten zugreifen, unabhängig davon, ob sie lokal oder in der Cloud gesichert wurden. Gerade im Zusammenhang zur 3-2-1 Regel bietet sich die Hybrid-Datensicherung an.

Wie zuverlässig ist das DATA REVERSE® Cloudstorage?

Das DATA REVERSE® Cloudstorage ist sehr sicher, über 97,5% zeitlich garantiert verfügbar und Datenschutzkonform in Deutschland (Frankfurt) gehostet nach den Anforderungen der DSGVO. Darüber hinaus werden Ihre Daten mithilfe von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt, um sicherzustellen, dass nur Sie auf Ihre Daten zugreifen können.

Wie einfach ist die Einrichtung von DATA REVERSE® Backup?

Die Einrichtung von DATA REVERSE® Backup ist sehr einfach. Sie können es in wenigen Minuten installieren und konfigurieren, um Ihre Daten zu sichern.

Kann ich mit DATA REVERSE® Backup auch meine lokalen Daten sichern?

Ja, wenn Sie einen Teil aus bestimmten Gründen nicht in der Cloud speichern möchten, können Sie auch Ihre lokalen Daten, einschließlich Dateien, Ordner und Laufwerke, mit DATA REVERSE® Backup auf einem lokalen Speichermedium sichern.

Kann ich ältere Versionen meiner gesicherten Daten wiederherstellen?

Ja, mit DATA REVERSE® Backup können Sie jederzeit ältere Versionen Ihrer gesicherten Daten wiederherstellen. Die Aufbewahrungsdauer der Speicherung kann individuell festgelegt werden. Meist werden dabei 90 Tage gewählt.

Kann ich meine gesicherten Daten von überall aus abrufen?

Ja, Sie können Ihre gesicherten Daten jederzeit von überall aus abrufen, solange Sie Zugang zum Internet und Ihre Zugangsdaten haben.

Bietet DATA REVERSE® Backup eine Überwachung meiner Backup-Aufgaben?

Ja, DATA REVERSE® Backup bietet eine Überwachung Ihrer Backup-Aufgaben, damit Sie sicherstellen können, dass Ihre Daten jederzeit gesichert sind. Sie erhalten einen Datensicherungsbericht per E-Mail.

Wie können Bilder, Kontakte und andere Daten vom Smartphone gesichert werden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Bilder, Kontakte und andere Daten von Ihrem Smartphone sichern können:

  • Verwenden Sie eine Cloud-Backup-Lösung: Viele Smartphones bieten integrierte Unterstützung für Cloud-Backup-Dienste wie Google Drive oder iCloud. Sie können einstellen, dass bestimmte Daten wie Fotos, Kontakte und andere wichtige Dateien automatisch in der Cloud gesichert werden.
  • Verwenden Sie eine externe Festplatte oder einen USB-Stick: Sie können auch eine externe Festplatte oder einen USB-Stick verwenden, um Daten von Ihrem Smartphone zu sichern. Dazu verbinden Sie einfach das Gerät mit dem Smartphone und kopieren die gewünschten Dateien auf das Speichermedium.
  • Nutzen Sie ein Desktop-Backup-Programm: Es gibt auch Desktop-Backup-Programme, die Sie verwenden können, um Daten von Ihrem Smartphone zu sichern. Dazu verbinden Sie das Smartphone mit dem Computer und verwenden das Backup-Programm, um die gewünschten Dateien zu sichern.

Es empfiehlt sich, regelmäßig Backups durchzuführen und mehrere Kopien der Daten an unterschiedlichen Orten zu speichern, um sicherzustellen, dass im Falle eines Verlusts immer noch Zugriff auf die Daten besteht. Es ist auch wichtig, die Backups regelmäßig zu testen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren und die gewünschten Daten enthalten.

Vom Handy direkt auf die Externe Festplatte sichern – so gehts ohne großen Aufwand.

  1. Schließen Sie die externe Festplatte an Ihren Computer an und stellen Sie sicher, dass sie funktioniert.
  2. Verbinden Sie Ihr Handy mit dem Computer über ein USB-Kabel.
  3. Öffnen Sie auf Ihrem Computer einen Dateimanager (z.B. den Windows Explorer oder den Finder auf einem Mac).
  4. Suchen Sie nach dem Handy in dem Dateimanager. Es wird wahrscheinlich als Removable Disk oder ähnlich angezeigt.
  5. Klicken Sie auf das Handy und dann auf die Ordner, die Sie sichern möchten (z.B. Bilder, Musik, Dokumente).
  6. Kopieren Sie die gewünschten Dateien von Ihrem Handy auf die externe Festplatte.

Es gibt auch Apps, die Sie auf Ihrem Handy installieren können, um die Sicherung zu vereinfachen. Einige Beispiele sind Helium oder Titanium Backup.

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass Sie genügend freien Speicherplatz auf dem externen Sicherungsmedium haben, um alle Dateien sichern zu können, die Sie benötigen.

So kann eine Datensicherung gegen Ransomware-Attacken geschützt werden

Ransomware-Angriffe können für Unternehmen verheerende Folgen haben, insbesondere wenn wichtige Daten betroffen sind. Um sicherzustellen, dass Ihre Daten jederzeit geschützt sind, ist es wichtig, dass Sie Ihre Datensicherungen vor Ransomware bestmöglich schützen. Durch die Wahl der richtigen Backup-Lösung und einige wichtige Vorkehrungen können Sie Ihre Datensicherungen vor Ransomware-Angriffen schützen und sicherstellen, dass Sie jederzeit auf Ihre Daten zugreifen können, selbst im Falle eines Angriffs.

Checkliste: So schützen Sie Ihre Datensicherungen vor Ransomware-Attacken

  1. Speichern Sie Ihre Daten auf externen Datenträgern, die nicht permanent mit dem Internet verbunden sind und idealweise nach einer Datensicherung vom operativen System getrennt werden.
  2. Verwenden Sie eine sichere Verschlüsselungslösung, wenn Sie Ihre Datensicherungen auf externen Geräten oder in der Cloud speichern. Ein verschlüsseltes Backup ist für Fremde Dritte unzugänglich und selbst im Fall eines Zugriffs wertlos für Betrüger und Erpresser.
  3. Investieren Sie in eine Backup-Software, die Ihre Datensicherungen automatisch und regelmäßig durchführt und einen integrierten Schutz vor Ransomware bietet.
  4. Vermeiden Sie es, Datensicherungen auf lokalen Netzwerken oder Geräten zu speichern, die ebenfalls potenziell von Ransomware-Angriffen betroffen sein können.
  5. Stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit mehrere Kopien Ihrer Datensicherungen an verschiedenen Orten haben (3-2-1 Regel), um im Falle eines Angriffs auf mindestens eine Kopie zugreifen zu können.

*Einige Beispiele für Backup-Software mit integriertem Ransomware-Schutz sind: Acronis Cyber Protect, Veeam Backup & Replication und Carbonite Endpoint Protection.

Unterschiede zwischen Datensicherung, Image erstellen und Klonen eines Datenträgers

Eine Datensicherung umfasst die Sicherung ausgewählter Dateien und Ordner von einem Datenträger auf ein anderes. Eine solche Sicherung kann manuell oder automatisch erfolgen und erfasst nur die ausgewählten Daten. Diese Methode ist in der Regel schnell und erfordert weniger Speicherplatz als das Erstellen eines Images oder das Klonen des gesamten Datenträgers.

Vorteile Datensicherung (zu Imaging/Cloning)

  • Selektive Sicherung von bestimmten Daten, Ordnern oder Dateien möglich
  • Schnellere und einfachere Durchführung im Vergleich zum Klonen oder Erstellen von Images
  • Benötigt weniger Speicherplatz als das Erstellen von Images

Nachteile Datensicherung (zu Imaging/Cloning)

  • Bei einem Systemfehler muss das Betriebssystem neu installiert werden, bevor die Daten wiederhergestellt werden können
  • Manuelle Auswahl der zu sichernden Daten ist zeitaufwendig
  • Möglicherweise wird bei inkrementellen Backups nicht das gesamte System gesichert, sondern nur die geänderten Dateien

Beim Erstellen eines Images wird eine exakte Kopie eines Datenträgers oder einer Partition erstellt und in einer komprimierten Datei gespeichert. Diese Methode ist nützlich, wenn man das gesamte System oder eine Partition sichern möchte. Das Image kann dann zum Wiederherstellen des Originaldatenträgers verwendet werden. Im Vergleich zur Datensicherung benötigt das Erstellen eines Images jedoch mehr Speicherplatz und kann länger dauern.

Vorteile Imaging

  • Exakte Kopie des Originaldatenträgers
  • Systemeinstellungen und installierte Programme bleiben erhalten
  • Ein Image kann leicht auf einem neuen Datenträger wiederhergestellt werden (PC / Notebook kann direkt davon gestartet werden)

Nachteile Imaging

  • Erstellung eines Images erfordert mehr Zeit und Speicherplatz als eine Datensicherung
  • Ein Image kann nicht selektiv gesichert werden, es wird immer das gesamte Laufwerk kopiert
  • Wiederherstellung von Einzelteilen ist nicht möglich, nur die gesamte Sicherungsdatei kann wiederhergestellt werden (mit Ausnahmen je nach Software)

Beim Klonen eines Datenträgers wird eine 1:1-Kopie des gesamten Datenträgers auf ein anderes Speichermedium erstellt. Das bedeutet, dass alle Daten und Einstellungen auf dem neuen Datenträger genau so vorhanden sind wie auf dem Originaldatenträger. Ein geklonter Datenträger kann direkt als bootfähiges Laufwerk verwendet werden, was besonders nützlich ist, wenn das Originallaufwerk beschädigt wurde oder als Ersatzlaufwerk verwendet werden soll.

Vorteile Cloning

  • Ein geklonter Datenträger kann als Ersatzlaufwerk verwendet werden und ist sofort einsatzbereit
  • Enthält alle Daten, Einstellungen und Partitionen des Originaldatenträgers
  • Kann auf einen neuen Datenträger kopiert werden

Nachteile Cloning

  • Klonen erfordert mehr Zeit und Speicherplatz als das Erstellen eines Backups (vgl. Image erstellen)
  • inkrementelle oder differentielle Duplizierung ist nicht möglich
  • nur eine Version des duplizierten Datenzustands auf einem Laufwerk speicherbar

Wie lassen sich Datenträger unter Windows, Mac OS, Linux richtig klonen?

Unter Windows gibt es keine native Möglichkeit Datenträger auf andere 1:1 zu klonen. Es besteht hier jedoch die Möglichkeit ein Abbild der Festplatte oder SSD zu erstellen und dieses auf einem Speicherort abzulegen.

Geeignete Tools für das Klonen von Festplatten unter Windows sind z.B.:

  • Clonezilla: Open-Source-Software, die exakte Kopien von Datenträgern erstellen kann
  • Macrium Reflect: kostenlose und kommerzielle Versionen für das Klonen, Image-Erstellung und inkrementelle Backups
  • EaseUS Todo Backup: kostenlose und kommerzielle Versionen für das Klonen und umfassende Backup- und Wiederherstellungsfunktionen
  • Acronis True Image: kostenpflichtige Software mit umfassenden Funktionen zum Schutz von Daten und Systemen
  • AOMEI Backupper: kostenlose Software mit erweiterten Funktionen zum Klonen und Sichern von Daten, unterstützt auch die Sicherung von SSDs

Mit einem Mac Computer (Mac OS) können Sie die Festplatte oder SSD direkt über das interne Festplatten-Dienstprogramm wie folgt klonen:

  • Öffnen Sie das Festplatten-Dienstprogramm, indem Sie „Finder“ > „Programme“ > „Dienstprogramme“ auswählen.
  • Wählen Sie den Datenträger, den Sie klonen möchten, aus der Liste auf der linken Seite des Festplatten-Dienstprogramms aus.
  • Klicken Sie auf „Klonen“ in der Symbolleiste und wählen Sie das Ziellaufwerk aus.
  • Klicken Sie auf „Starten“ und warten Sie, bis der Klonvorgang abgeschlossen ist.

Unter Linux (z.B. Ubuntu, Debian) gibt es selbstverständlich jede Menge Tools zum Klonen von Datenträgern. Am einfachsten lassen sich diese mit DD wie folgt klonen.

  • Geben Sie im Terminalfenster den Befehl „sudo fdisk -l“ ein, um die Liste der verfügbaren Datenträger anzuzeigen.
  • Wählen Sie den Datenträger aus, den Sie klonen möchten, und notieren Sie dessen Bezeichnung (z.B. /dev/sda).
  • Geben Sie den Befehl „sudo dd if=/dev/sda of=/dev/sdb“ ein, wobei „/dev/sda“ der Name des Originaldatenträgers und „/dev/sdb“ der Name des Ziel-Laufwerks ist.
  • Warten Sie, bis der Klonvorgang abgeschlossen ist.

Wichtiger Hinweis: Beim Klonen von Datenträgern muss immer genau darauf geachtet werden, dass Quelle und Ziel korrekt ausgewählt werden. Sollten diese verwechselt werden, kommt es zum irreversiblen Überschreiben der Daten und damit zum Datenverlust!

So funktioniert Datensicherung mittels Blockchain-Technologie

Die Blockchain-Technologie wird nicht nur für die Transaktion von Crypto-Währungen genutzt, sondern sie bietet auch die Möglichkeit, Daten sehr sicher zu speichern und zu übertragen. Sie funktioniert, indem die Daten auf vielen verschiedenen Computern verteilt gespeichert werden, anstatt sie an einem Ort zu sichern. Dies bedeutet, dass es sehr schwer ist, die Daten zu hacken oder zu verändern.

Eine einfache Analogie dazu wäre wie das Speichern von Schmuck in einem Banksafe anstatt im eigenen Haus. Wenn Sie Schmuck im Safe aufbewahren, ist es viel sicherer, weil es deutlich komplizierter ist, die Sicherheitsvorkehrungen in einer Bank zu durchbrechen als in einem Einfamilienhaus.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Blockchain-Technologie ist die Transparenz. Das bedeutet, dass jeder, der Zugriff auf die Blockchain hat, die gleichen Informationen sehen kann. Dies ist wichtig, weil es die Möglichkeit zur Manipulation oder Korruption der Daten verringert.

Um Dateien mittels Blockchain als Backup zu sichern, gibt es verschiedene Herangehensweisen. Eine Möglichkeit besteht darin, eine Anwendung oder Plattform zu nutzen, die für die Datensicherung mittels Blockchain entwickelt wurde. So könnte die Sicherung im Speziellen erfolgen:

  1. Entscheiden Sie sich für eine Blockchain-Plattform oder -Anwendung, die für die Datensicherung geeignet ist. Es gibt verschiedene Anbieter wie IPFS, Storj oder Sia.
  2. Erstellen Sie ein Benutzerkonto auf der jeweiligen Plattform und melden Sie sich an.
  3. Laden Sie dort Ihre Dateien hoch. Beachten Sie dabei eventuelle Anforderungen, wie z.B. die maximale Dateigröße oder das Dateiformat.
  4. Konfigurieren Sie die gewünschten Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B. die Verschlüsselung oder die Verwendung von Smart Contracts, um Ihre Dateien zu schützen. Bestätigen Sie abschließend die Transaktion und warten Sie auf die Bestätigung durch die Blockchain-Technologie, die Ihre Datei mit einer eindeutigen kryptografischen Signatur sichert.

4 Beispiele aus der Praxis: Datensicherung in Unternehmen und Privathaushalten

Beispiel 1: „Schreinerei Holzmeister“, Handwerksbetrieb mit 5 Mitarbeitern

Ausgangslage/Anforderung:

  • Sicherung der Kunden- und Auftragsdaten
  • Schutz vor Datenverlust durch Hardwarefehler, Naturkatastrophen oder Cyberangriffe

Lösung:

  • Einführung einer Cloud-basierten Datensicherungslösung
  • Implementierung von Passwortrichtlinien und Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Regelmäßige Sicherung der Daten auf externen Festplatten

Ergebnis:

  • Reduzierung der Gefahr von Datenverlusten
  • Einfache Wiederherstellung von verlorenen oder beschädigten Daten
  • Höhere Effizienz und Zusammenarbeit im Team durch Cloud-Speicher

Beispiel 2: „Kanzlei Finanz 360“, Steuerberatungsfirma mit 30 Mitarbeitern

Ausgangslage/Anforderung:

  • Sicherung von sensiblen Finanzdaten und Kundendokumenten
  • Einhaltung von Datenschutzgesetzen und Branchenstandards
  • Schutz vor Cyberkriminalität

Lösung:

  • Implementierung einer mehrstufigen Datensicherungsstrategie (lokal und Cloud)
  • Verschlüsselung von sensiblen Daten sowohl in Ruhe als auch während der Übertragung
  • Regelmäßige Sicherheits- und Datenschutzschulungen für Mitarbeiter

Ergebnis:

  • Verbesserter Schutz von sensiblen Daten
  • Erfüllung von Compliance-Anforderungen
  • Verminderung von Sicherheitsrisiken durch Mitarbeiterschulungen

Beispiel 3: „Stahl-Tech GmbH“, Mittelständischer Produktionsbetrieb mit 200 Mitarbeitern

Ausgangslage/Anforderung:

  • Sicherung großer Mengen von Produktions- und Geschäftsdaten
  • Wiederherstellung von Daten nach Systemausfällen oder Naturkatastrophen
  • Schutz von Geschäftsgeheimnissen und geistigem Eigentum

Lösung:

  • Implementierung einer unternehmensweiten Datensicherungsstrategie mit zentralisiertem Backup-Management
  • Einsatz von Datenspeicherlösungen, die eine Kombination aus lokaler und Cloud-basierter Speicherung bieten
  • Einführung von Disaster-Recovery-Plänen und regelmäßige Tests dieser Pläne

Ergebnis:

  • Schnelle Wiederherstellung von Daten nach Systemausfällen
  • Effektiver Schutz von Geschäftsgeheimnissen und geistigem Eigentum
  • Sicherstellung der Geschäftskontinuität und Minimierung von Ausfallzeiten

Beispiel 4: Private „Familie Müller“, lebt in einem Einfamilienhaus

Ausgangslage/Anforderung:

  • Sicherung von persönlichen Daten wie Fotos, Videos, Dokumenten und Finanzinformationen
  • Schutz vor Datenverlust durch Hardwarefehler, Naturkatastrophen oder Cyberangriffe
  • Zugriff auf wichtige Daten von verschiedenen Geräten innerhalb der Familie

Lösung:

  • Einrichtung eines Network Attached Storage (NAS)-Systems im Haus zur zentralisierten Datenspeicherung und Sicherung
  • Implementierung von regelmäßigen Backups auf dem NAS, sowohl automatisiert als auch manuell
  • Zusätzliche Sicherung der wichtigsten Daten in einer Cloud-basierten Speicherlösung
  • Nutzung von Passwortmanagern und starken Passwörtern für alle Geräte und Online-Konten

Ergebnis:

  • Zentrale Speicherung und Sicherung aller wichtigen Familieninformationen und -dokumente
  • Einfacher Zugriff auf Daten von verschiedenen Geräten innerhalb der Familie
  • Schutz vor Datenverlust durch Hardwarefehler, Naturkatastrophen oder Cyberangriffe
  • Verbesserte Sicherheit der Online-Konten durch besseres Passwortmanagement

Häufige Fragen & Antworten

Was bedeutet Datensicherung?

Datensicherung ist der Prozess, bei dem wichtige Daten gesichert und aufbewahrt werden, um sie im Falle von Verlust, Zerstörung oder Schäden wiederherstellen zu können. Ein Backup (als Synonym für Datensicherung) ist eine Kopie von Daten, die an einem sicheren Ort aufbewahrt wird.

Warum ist Datensicherung wichtig?

Datensicherung ist wichtig, weil sie dafür sorgt, dass wichtige Daten im Falle von Verlust, Zerstörung oder Schäden wiederhergestellt werden können. Sie kann auch dazu beitragen, die Auswirkungen von Cyberangriffen und anderen Bedrohungen auf das Unternehmen oder die Organisation zu minimieren.

Wie oft sollte man Daten sichern?

Die Häufigkeit, mit der Daten gesichert werden sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art und Menge der Daten, die zu sichern sind, und dem Risiko von Verlust, Zerstörung oder Schäden. In der Regel empfiehlt es sich, Daten regelmäßig zu sichern, um sicherzustellen, dass möglichst aktuelle und vollständige Kopien (Komplettsicherung) vorhanden sind.

Wo sollten Daten gesichert werden?

Die Datenspeicherung kann auf verschiedene Weise erfolgen, zum Beispiel auf externen Festplatten, in der Cloud oder auf anderen sicheren Servern. Es empfiehlt sich, mehrere Sicherungskopien an verschiedenen Orten zu erstellen, um das Risiko von Verlust, Zerstörung oder Schäden zu minimieren.

Gibt es Anforderungen durch Cyberversicherungen an eine Datensicherung?

Ja, viele Cyberversicherungen haben Anforderungen an die Datensicherung, die erfüllt werden müssen, um von den Leistungen der Versicherung zu profitieren. Diese Anforderungen können von Versicherung zu Versicherung variieren, aber in der Regel beinhalten sie Maßnahmen zum Schutz von Daten vor Verlust, Zerstörung oder Schäden.

Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Sicherung von Daten, die Verwendung von sicheren Servern und Netzwerken, die Einhaltung von Datenschutzgesetzen und -vorschriften, die Verwendung von Sicherheitssoftware und die Einhaltung von Verfahren zum Schutz vor Cyberangriffen und anderen Bedrohungen.

Wenn Sie eine Cyberversicherung abschließen möchten, sollten Sie sich daher über die Anforderungen an die Datensicherung informieren und sicherstellen, dass Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation diese erfüllt. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie im Falle eines Schadens von der Versicherung vollständig abgesichert sind.

Wie können Daten in Windows 10 gesichert werden?

In Windows 10 gibt es mehrere Möglichkeiten, Daten zu sichern:

Sicherungskopie von Dateien und Ordnern: Sie können Dateien und Ordner auswählen, die Sie sichern möchten, und sie auf ein externes Laufwerk oder in der Cloud speichern. Diese Methode eignet sich besonders für wichtige, aber weniger voluminöse Daten.

Sicherung mit dem Windows-Backup-Tool: Windows 10 verfügt über ein integriertes Backup-Tool, mit dem Sie eine Sicherungskopie aller wichtigen Daten und Einstellungen Ihres Systems erstellen können. Sie können das Backup-Tool über das Startmenü aufrufen und auswählen, welche Daten gesichert werden sollen und wo sie gespeichert werden sollen.

Sicherung mit einer Drittanbieter-Software: Es gibt auch viele Drittanbieter-Software-Tools, die Sie verwenden können, um Ihre Daten in Windows 10 zu sichern. Diese Tools bieten in der Regel zusätzliche Funktionen und Optionen, die über die von Windows bereitgestellten hinausgehen.

Wo finde ich das Backup von Whatsapp?

In der Regel werden Sicherungskopien von Whatsapp-Nachrichten auf Ihrem Smartphone oder Tablet gespeichert. Sie können die Sicherungskopien über die Einstellungen von Whatsapp aufrufen und verwalten.

Hier ist eine kurze Anleitung, wie Sie die Sicherungskopien von Whatsapp auf einem Android-Gerät finden und verwalten:

1) Öffnen Sie die Whatsapp-App auf Ihrem Android-Gerät.
2) Tippen Sie auf das Menüsymbol in der oberen linken Ecke der App.
3) Wählen Sie „Einstellungen“ aus dem Menü aus.
4) Tippen Sie auf „Chat-Backup“.
Hier können Sie die Einstellungen für die Sicherungskopien von Whatsapp anzeigen und verwalten, wie zum Beispiel die Häufigkeit der Sicherungen, den Speicherort der Sicherungskopien und ob die Sicherungskopien automatisch übertragen werden sollen, wenn Sie Whatsapp mit einem Google Drive-Konto verknüpft haben.

Bitte beachten Sie, dass die genaue Vorgehensweise je nach Android-Gerät und Whatsapp-Version leicht variieren kann.

Wie lange sollte ich meine Sicherungsdaten aufbewahren?

Die Aufbewahrungsfrist für Ihre Sicherungsdaten ist nicht gesetzlich geregelt. Nicht zu verwechseln mit der Archivierung von Daten und Dokumenten z.B. mit einem Dokumentenmanagementsystem. Für die Datensicherung empfehlen wir, Ihre Daten für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten aufzubewahren.

Wie sicher sind meine Daten in der Cloud?

Die Sicherheit Ihrer Daten in der Cloud hängt von der Qualität der Backup-Lösung und der Zuverlässigkeit des Cloud-Anbieters ab. Es ist wichtig, einen vertrauenswürdigen Anbieter zu wählen, der starke Sicherheitsmaßnahmen implementiert und eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet.

Kann ich meine Daten manuell sichern, oder sollte ich eine automatisierte Backup-Lösung verwenden?

Ob Sie Ihre Daten manuell oder automatisch sichern möchten, hängt von der Größe und Komplexität Ihres Unternehmens und Ihrer Daten ab. Automatisierte Backup-Lösungen bieten in der Regel eine höhere Zuverlässigkeit und Zeitersparnis, aber Sie sollten sicherstellen, dass die Lösung zuverlässig ist und alle Ihre Anforderungen erfüllt. Dazu sollten regelmäßige Tests durchgeführt werden.

Wird zum Thema Datensicherungen auch an Universitäten geforscht?

Ja, mit Sicherheit gehört das Archivieren und Sichern von Daten zu Inhalten aktueller Forschungen und Studien. Meist geht es jedoch um die Speichermedien, auf denen Daten möglichst lang erhalten bleiben und später auch wiederhergestellt werden können.

Im Jahr 2019 haben Wissenschaftler von der University of Southampton ein Projekt gestartet, um die Erhaltung von digitalen Daten für die Ewigkeit zu erforschen. Das Projekt namens „ETERNAL“ zielt darauf ab, eine Lösung zu finden, um digitale Daten für tausende von Jahren zu speichern und wiederherzustellen.
Ähnliche Ziele hatte auch der CD/DVD Speicher MDisc, mit dem durch eine vollkommen neue Form der Oberflächenbeschichtung eine Haltbarkeit von bis zu 1000 Jahren erzielt werden sollte.

Werden heutzutage noch Backups auf Tape (Bandspeicher) durchgeführt?

Tape-Datensicherungen waren früher eine beliebte Methode zur Sicherung von Daten, insbesondere in Unternehmen. Inzwischen gibt es jedoch viele andere Technologien, die für die Datensicherung verwendet werden können, die in der Regel schneller und zuverlässiger sind.
Einige Nachteile von Tape-Datensicherungen sind:

Geschwindigkeit: Tape-Datensicherungen sind im Vergleich zu anderen Methoden wie Festplatten- oder Cloud-Sicherungen langsam.

Zuverlässigkeit: Tapes können beschädigt werden und haben eine begrenzte Lebensdauer. Das bedeutet, dass sie möglicherweise nicht so zuverlässig sind wie andere Methoden zur Datensicherung.

Kosten: Tapes sind im Vergleich zu anderen Methoden wie Festplatten oder Cloud-Speicher teurer.
Insgesamt ist es wahrscheinlich, dass Tape-Datensicherungen heute nicht mehr die beste Wahl sind, insbesondere für kleinere Unternehmen oder Privatanwender. Es gibt viele andere Optionen, die in der Regel schneller, zuverlässiger und kostengünstiger sind. Für größere Unternehmen mit einer großen Menge an Daten, die sicher gespeichert werden müssen, können Tape-Datensicherungen immer noch sinnvoll sein.

Sind Snapshots zur Datensicherung geeignet?

Snapshots sind eine effektive Methode zur Datensicherung, insbesondere für Unternehmen, die eine Vielzahl von virtuellen Maschinen (VMs) betreiben. Durch das Einfrieren des aktuellen Zustands einer VM zu einem bestimmten Zeitpunkt ermöglichen Snapshots eine schnelle und einfache Wiederherstellung bei Bedarf. Dies ist besonders nützlich, wenn beispielsweise ein neues Software-Update Probleme verursacht, da die VM in ihren ursprünglichen Zustand zurückgesetzt und das Update rückgängig gemacht werden kann. Snapshots sind somit eine zuverlässige Lösung für die Datensicherung und -wiederherstellung in Unternehmen.
Es ist jedoch zu beachten, dass die Nutzung von Snapshots als Methode zur Datensicherung einige Schwachstellen aufweist. Erstens sind Snapshots lediglich für virtuelle Maschinen verfügbar und können nicht auf physische Server oder andere Datenarten angewendet werden. Des Weiteren ist es ratsam, genau zu überlegen, in welchen Abständen Snapshots erstellt werden, um ein übermäßiges Wachstum und damit verbundenen Speicherplatzverbrauch zu vermeiden.
Es ist wichtig zu beachten, dass Snapshots nicht zu 100% fehlerfrei sind. Es besteht immer die Gefahr, dass Daten verloren gehen oder beschädigt werden, wenn Sie versuchen, einen Snapshot wiederherzustellen. Wenn Sie Snapshots als Teil Ihrer Datensicherungsstrategie nutzen möchten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie regelmäßig neue erstellen und diese an einem sicheren Ort außerhalb des Standorts aufbewahren. Dadurch haben Sie immer eine aktuelle Kopie Ihrer virtuellen Maschinen zur Hand, falls etwas schiefgehen sollte.

World Backup Day – Was ist das für ein Tag und was steckt dahinter?

Der World Backup Day ist ein sich jährlich wiederholender Thementag, der am 31. März stattfindet und die Bedeutung von Datensicherungen hervorhebt. Der Tag soll Menschen daran erinnern, wie wichtig es ist, regelmäßig Backups und Datensicherungen von ihren wichtigen Daten zu erstellen, um sich vor Datenverlust zu schützen.

Der World Backup Day wurde erstmals im Jahr 2011 von einem US-amerikanischen Reddit-Nutzer namens „Humble“ ins Leben gerufen. Humble hatte die Idee, einen Fokustag zu schaffen, der Menschen daran erinnert, wie wichtig Backups sind, und wie einfach es sein kann, sie zu erstellen. Seitdem hat sich der World Backup Day zu einer weltweiten Initiative entwickelt, die von verschiedenen Organisationen und Unternehmen unterstützt wird, die sich für die Förderung von Datensicherheit und Datenschutz engagieren.

Einige Beispiele für Unternehmen, die den World Backup Day unterstützen oder damit in Verbindung stehen, sind:

  • Acronis
  • Backblaze
  • Carbonite
  • Dropbox
  • Google Drive
  • Microsoft OneDrive
  • Seagate
  • Western Digital

Zum World Backup Day finden jedes Jahr verschiedene Aktionen und Initiativen statt, wie zum Beispiel Webinare, Seminare und Informationskampagnen, um die Öffentlichkeit über die Bedeutung von Backups und Datensicherheit aufzuklären. Viele Unternehmen bieten an diesem Tag auch spezielle Angebote und Rabatte für Backup-Lösungen und -Dienstleistungen an.

Insgesamt hat der World Backup Day dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Bedeutung von Backups zu erhöhen und dazu beigetragen, dass mehr Menschen regelmäßige Backups erstellen und sich so besser gegen Datenverlust schützen.

Über den Autor: Johannes Hoffmeister
Johannes Hoffmeister

Johannes Hoffmeister ist schon immer Nerd und begeistert von Technik. Angefangen hat alles im Alter von 8 Jahren in der Freizeitgruppe Elektronik. Das Demontieren und Herausfinden der eingesetzten Technologie war und ist eine der größten Herausforderungen. Im Reverse Engineering des 21. Jahrhunderts angekommen ist ihm kaum ein Datenträger fremd noch dessen Technologie und die jeweils erforderliche Strategie zur Datenrettung.

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