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Ratgeber Datensicherung: Konzept für Backup & Datensicherungsplan inkl. PDF-Download

Datensicherung: Ratgeber für Backup und Datensicherungskonzept

Erfahren Sie in unserem Ratgeber alles über Backups & Datensicherungen in Unternehmen, Organisationen und Privathaushalten. Wir zeigen Ihnen Strategien, Technologien und gesetzlichen Anforderungen bzw. Mindeststandards für Unternehmen in Deutschland dafür gelten. Verstehen Sie, wie Sie Ihre Daten sicher aufbewahren und vor unbefugtem Zugriff, Verlust, Zerstörung oder Verfälschung schützen können. Außerdem erhalten Sie ein kostenloses Muster zum Download für Ihr Datensicherungskonzept.

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Björn Lindner, Netzgiraffe
2. Februar 2023 • Ratgeber & Magazin

Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten. Diese Kopie kann auf einem anderen Medium als dem, auf dem die ursprünglichen Daten gespeichert werden, abgelegt werden. Dadurch können Sie sicherstellen, dass Ihre Daten auch in Zukunft erhalten bleiben.

Es gibt verschiedene Sicherungsarten bzw. Möglichkeiten, wie Daten gesichert werden können, darunter:

  • Lokale Backups: Die Daten werden auf einem lokalen Speichermedium wie einer externen Festplatte oder einem USB-Stick gesichert.
  • Cloud-Backups: Die Daten werden auf einem Cloud-Speicherdienst wie Google Drive oder Dropbox gesichert.
  • Vollsicherung / Voll-Backups: Eine vollständige Sicherung aller Daten, die in regelmäßigen Abständen erstellt wird.
  • Inkrementelle Backups: Eine Sicherung, die nur die Daten enthält, die seit der letzten Sicherung geändert wurden. Dies ist schneller als ein Full Backup, aber es ist wichtig, auch Full Backups durchzuführen, um sicherzustellen, dass alle Daten gesichert sind.
  • Differenzielle Sicherungen: Eine differenzielle Sicherung sichert nur die Dateien, die sich seit der letzten Vollsicherung geändert haben. Diese Art von Backup ist schneller als eine Vollsicherung, da nur geänderte Dateien gesichert werden, aber es erfordert, dass die letzte Vollsicherung vorhanden ist, um die differenziellen Sicherungen wiederherzustellen.
  • Deduplizierung: Ein Verfahren zur Reduzierung der Speicherkapazität, indem doppelte oder ähnliche Daten entfernt werden. Deduplizierung wird häufig in der Datensicherung und im Cloud-Speicher verwendet, um den Speicherbedarf zu reduzieren und die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Bei der Deduplizierung werden ähnliche Datenblöcke erkannt und nur ein einziges Exemplar gespeichert, während die anderen entfernt werden. Die entfernten Datenblöcke werden durch Verweise auf das einzigartige Exemplar ersetzt. Auf diese Weise werden doppelte oder ähnliche Daten vermieden, wodurch der Speicherbedarf reduziert wird.

Es empfiehlt sich, regelmäßig Backups durchzuführen und mehrere Kopien der Daten an unterschiedlichen Orten zu speichern, um sicherzustellen, dass im Falle eines Verlusts immer noch Zugriff auf die Daten besteht. Es ist auch wichtig, die Backups regelmäßig zu testen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren und die gewünschten Daten enthalten.

Warum sollte man eine Strategie zur Datensicherung haben?

Eine Backup- und Datensicherungsstrategie ist wichtig, weil sie Ihnen helfen kann, Ihre Daten zu sichern und zu schützen. Wenn Sie keine Backup- und Datensicherungsstrategie haben, könnten Sie Ihre Daten verlieren, wenn etwas mit Ihrem Computer oder Ihrer Festplatte passiert. Datenverlust ist ein großes Problem für Unternehmen und Privatpersonen. Wenn Sie Ihre Daten verlieren, könnte es sehr schwer sein, diese wiederzubekommen. Wenn Sie eine Backup- und Datensicherungsstrategie haben, können Sie sich keine Sorgen machen, da Sie Ihre Daten immer wiederherstellen können. Eine Backup- und Datensicherungsstrategie ist auch wichtig, weil sie Ihnen helfen kann, Geld zu sparen. Wenn Sie regelmäßig Backups erstellen, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Sie Ihre Daten verlieren und neu kaufen müssen. Dies kann sehr teuer sein. Wenn Sie eine Backup- und Datensicherungsstrategie haben, können Sie sich auch keine Sorgen machen, dass Sie Ihre Daten verlieren, wenn etwas mit Ihrem Computer passiert. Wenn Sie regelmäßig Backups erstellen, haben Sie immer eine Kopie Ihrer Daten, die Sie wiederherstellen können.

Welche Datensicherungsstrategie?

Die Wahl der richtigen Datensicherungsstrategie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe und dem Typ des Unternehmens, der Art der gespeicherten Daten und den Ressourcen, die für die Sicherung der Daten zur Verfügung stehen. Einige allgemeine Überlegungen, die bei der Auswahl einer Datensicherungsstrategie berücksichtigt werden sollten, sind:

  • Häufigkeit der Sicherung: Wie oft sollten Datensicherungen erstellt werden? Tägliche Sicherungen bieten einen hohen Schutz, aber sie können auch Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen. Wöchentliche oder monatliche Sicherungen können eine gute Alternative sein, wenn die Daten nicht so schnell ändern.
  • Speicherort der Sicherungen: Wo sollten die Sicherungen gespeichert werden? Es ist wichtig, Sicherungen an einem sicheren Ort zu speichern, der vor möglichen Bedrohungen wie Feuer, Überschwemmungen oder Diebstahl geschützt ist. Mögliche Optionen sind externe Festplatten, Cloud-Speicher oder spezielle Datensicherungsgeräte.
  • Wiederherstellungszeit: Wie lange dauert es, die Daten aus einer Sicherung wiederherzustellen? Es ist wichtig, eine Strategie zu wählen, die es ermöglicht, die Daten schnell wiederherzustellen, falls sie verloren gehen.
  • Kosten: Welche Kosten sind mit der Sicherung der Daten verbunden? Es ist wichtig, die Kosten für die Erstellung und Verwaltung von Sicherungen im Vergleich zum möglichen Verlust von Daten abzuwägen.

Es ist wichtig, dass Unternehmen regelmäßig ihre Datensicherungsstrategie überprüfen und anpassen, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen entspricht und die Daten effektiv geschützt sind. Es empfiehlt sich auch, mehrere Sicherungsmethoden zu verwenden, um das Risiko von Datenverlust zu minimieren.

Auswahl von Daten zur Datensicherung mit der Index-ABC Methode

Die INDEX-ABC-Methode ist ein System zur Klassifizierung von Daten, das verwendet wird, um zu bestimmen, wie wichtig oder sensibel bestimmte Daten sind und wie sie geschützt werden sollten. Dabei werden Daten in drei Kategorien unterteilt:

  • INDEX: Dies sind die wichtigsten Daten, die unbedingt geschützt werden müssen. Beispiele für INDEX-Daten sind Unternehmensstrategien, Kundendaten oder Finanzberichte.
  • A: Dies sind wichtige Daten, die geschützt werden müssen, aber nicht so dringend wie INDEX-Daten. Beispiele für A-Daten sind Personalakten oder Marketingpläne.
  • B: Dies sind wichtige Daten, die geschützt werden müssen, aber nicht so dringend wie INDEX- oder A-Daten. Beispiele für B-Daten sind Protokolle oder Projektpläne.
  • C: Dies sind Daten, die nicht wichtig sind und die nicht geschützt werden müssen.

Um Daten mit der INDEX-ABC-Methode zu sichern, sollten Sie zunächst alle Daten kategorisieren und dann entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sie zu schützen. Zum Beispiel könnten INDEX-Daten in einem sicheren, physischen Speicherort aufbewahrt werden, während A- und B-Daten möglicherweise in der Cloud gespeichert werden. C-Daten könnten einfach auf einer lokalen Festplatte gespeichert werden.

Es ist wichtig, regelmäßig Sicherungen aller Daten durchzuführen, um sicherzustellen, dass sie im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung wiederhergestellt werden können. Die Häufigkeit und Methode der Sicherung hängt von der Wichtigkeit der Daten ab. Zum Beispiel sollten INDEX-Daten häufiger gesichert werden als C-Daten. Es lohnt sich, eine Sicherungsstrategie zu entwickeln, die auf Ihre Bedürfnisse und Ressourcen abgestimmt ist.

Backup erstellen nach dem Generationenprinzip

Das Generationenprinzip bei der Datensicherung bezieht sich auf die Verwaltung von mehreren Kopien von Daten, die im Laufe der Zeit erstellt wurden. Im Allgemeinen werden Datensicherungen in Generationen unterteilt, wobei jede Generation als eine separate Kopie der Daten betrachtet wird. Dies ermöglicht es, Änderungen an den Daten über die Zeit zu verfolgen und frühere Versionen wiederherzustellen, falls notwendig.

Beim Generationenprinzip werden in der Regel mehrere Generationen von Datensicherungen erstellt und gespeichert, um die Möglichkeit zu haben, auf frühere Versionen der Daten zurückgreifen zu können, falls es Probleme mit den aktuellen Daten gibt. Zum Beispiel könnte ein Unternehmen tägliche Datensicherungen erstellen und diese für eine Woche aufbewahren. In diesem Fall wäre jede Kopie einer Datensicherung, die innerhalb einer Woche erstellt wurde, eine Generation der Datensicherung. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, auf frühere Versionen der Daten zurückgreifen zu können, falls es Probleme mit den aktuellen Daten gibt.

Das Generationenprinzip ist ein wichtiger Bestandteil von Datensicherheitsstrategien, da es dazu beitragen kann, den Verlust von wichtigen Daten zu vermeiden und das Risiko von Datenverlust zu minimieren. Es ist wichtig, dass Unternehmen regelmäßig Datensicherungen erstellen und diese entsprechend verwalten, um sicherzustellen, dass sie im Falle eines Datenverlustes wiederhergestellt werden können.

3 Sinnvolle Schritte für einen Backup-Plan

  1. Schritt: Entscheiden Sie sich für ein Backup-Ziel Bevor Sie mit dem Backup-Prozess beginnen, müssen Sie sich zunächst entscheiden, wo Sie Ihre Daten sichern möchten. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine externe Festplatte, ein USB-Flash-Laufwerk oder ein Netzwerklaufwerk. Welche Methode Sie dabei wählen, hängt ganz von Ihren persönlichen Präferenzen ab.
  2. Schritt: Wählen Sie die zu sichernden Dateien aus Nachdem Sie sich für ein Backup-Ziel entschieden haben, müssen Sie nun die Dateien auswählen, die Sie sichern möchten. Hierbei sollten Sie vor allem wichtige Dokumente und Dateien berücksichtigen, die Sie nicht verlieren möchten.
  3. Schritt: Kopieren oder verschieben Sie die ausgewählten Dateien an das Backup-Ziel Anschließend kopieren oder verschieben Sie die ausgewählten Dateien an das von Ihnen gewählte Backup-Ziel. Auf diese Weise sind Ihre Daten an einem sicheren Ort gespeichert und können im Notfall wiederhergestellt werden.

Was ist ein Backup Desaster Recovery Plan was beinhaltet es?

Ein Backup-Desaster-Recovery-Plan (BDRP) ist ein Dokument, das beschreibt, wie ein Unternehmen oder eine Organisation im Falle eines Desasters oder einer Katastrophe ihre Daten wiederherstellen und ihre Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen kann. Ein BDRP beinhaltet detaillierte Anweisungen und Verfahren, die festlegen, wie die Daten gesichert werden, wie sie wiederhergestellt werden können und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Unternehmen oder die Organisation wieder in Betrieb zu nehmen.

Ein BDRP beinhaltet in der Regel auch Informationen über die verwendeten Sicherungstechnologien und -verfahren, die Verantwortlichkeiten und Rollen von Mitarbeitern und externen Dienstleistern, die benötigten Ressourcen und die Kosten für den Wiederaufbau.

Das Erstellen eines BDRPs ist wichtig, um im Falle eines Desasters oder einer Katastrophe schnell und effektiv reagieren zu können und das Risiko von langfristigen Auswirkungen auf das Unternehmen oder die Organisation zu minimieren. Es ist auch wichtig, den BDRP regelmäßig zu überprüfen und auf dem neuesten Stand zu halten, um sicherzustellen, dass er immer aktuell und relevant ist.

Gratis-Download Datensicherungs-Plan (Backup Desaster Recovery Plan)

Wir haben für Sie eine PDF-Vorlage erstellt, die Sie kostenfrei herunterladen und für Ihr Unternehmen anpassen können. In dem Muster-Datensicherungskonzept befinden sich auch Demo-Daten und Vorschläge, wie Sie konkret vorgehen können.

Download Muster Datensicherungskonzept (Backup Desaster Recovery Plan)

Wie geht eine Datensicherung mit der 3-2-1 Regel?

Die 3-2-1 Regel ist ein guter Ansatz für die Datensicherung und gibt einem einen guten Überblick über das, was bei der Sicherung beachtet werden sollte. Die Regel besagt, dass jede Datensicherung aus drei Kopien bestehen sollte, von denen zwei auf unterschiedlichen Medien gespeichert sind. Die erste Kopie sollte also auf demselben Medium wie das Original gespeichert werden und die zweite Kopie auf einem anderen Medium. Die dritte Kopie sollte demnach in Form einer Sicherheitskopie an einem sicheren Ort aufbewahrt werden.

Die 3-2-1-Regel könnte in der Praxis wie folgt umgesetzt werden:

  • 3 Kopien der Daten: Eine Kopie der Daten wird auf dem lokalen Computer gespeichert, eine Kopie wird auf einem externen Speichermedium wie einer externen Festplatte oder einem USB-Stick gespeichert und eine Kopie wird auf einem Cloud-Speicherdienst gespeichert.
  • 2 unterschiedliche Medien: Die Daten werden sowohl auf einem lokalen Computer als auch auf einem externen Speichermedium gespeichert.
  • 1 Kopie an einem anderen Ort: Eine Kopie der Daten wird auf einem Cloud-Speicherdienst gespeichert, der sich an einem anderen Ort befindet als der lokale Computer und das externe Speichermedium.

Die 3-2-1 Regel ist ideal für alle Arten von Daten, die wir regelmäßig sichern müssen. Ob es sich nun um Bilder oder Videos handelt oder um Dokumente von großem Wert – mit dieser Regel können Sie Ihre Daten optimal sichern.

Abgrenzung zum Backup: Archivierung von Daten

Der Unterschied zwischen Archivierung und Backup von Dateien besteht darin, dass Archivierung darauf abzielt, wichtige Dateien für die langfristige Aufbewahrung zu sichern, während Backup darauf abzielt, Dateien zu sichern, die im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung wiederhergestellt werden können.

Archivierung von Dateien

  • Langfristige Aufbewahrung: Archivierte Dateien werden für einen längeren Zeitraum aufbewahrt, oft für mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte.
  • Legaler Schutz: Archivierte Dateien können für den Fall benötigt werden, dass sie als Beweismittel in einem Gerichtsverfahren dienen müssen.
  • Zugänglichkeit: Archivierte Dateien sind möglicherweise nicht so leicht zugänglich wie andere Dateien und können nur von bestimmten Personen oder auf bestimmte Weise abgerufen werden.

Backup von Dateien

  • Kurzfristige Sicherung: Backups werden häufig regelmäßig durchgeführt, um sicherzustellen, dass wichtige Dateien im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung wiederhergestellt werden können.
  • Wiederherstellung von Dateien: Das Hauptziel von Backup ist es, Dateien im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung wiederherstellen zu können.
  • Zugänglichkeit: Backups sind in der Regel leicht zugänglich und können von jedem abgerufen werden, der dazu berechtigt ist.

Welche gesetzlichen Standards und Mindestanforderungen für Datensicherungen gibt es für Unternehmen?

Die gesetzlichen Vorschriften für die Sicherung von Daten unterscheiden sich von Land zu Land. In Deutschland gibt es jedoch einige Mindestanforderungen, die alle Unternehmen erfüllen müssen. So müssen alle gespeicherten Daten mindestens einmal in der Woche auf einem separaten Backup-Medium sicher abgelegt werden. Die Sicherung muss mindestens so lange dauern, wie die übliche Aufbewahrungsdauer der Daten. Außerdem müssen alle Datensicherungen regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie funktionieren und keine Schäden aufweisen.

Anforderungen und Mindeststandards für Datensicherungen, die sich auf verschiedene Bereiche beziehen sind zum Beispiel:

  • Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG): Das BDSG legt fest, dass Unternehmen und Organisationen ihre Daten entsprechend den Grundsätzen der Datensparsamkeit und Datenvermeidung verarbeiten müssen. Sie müssen außerdem sicherstellen, dass die Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust, Zerstörung oder Verfälschung geschützt sind.
  • Das Telemediengesetz (TMG): Das TMG enthält Vorschriften zum Schutz von Daten, die im Internet verarbeitet werden. Dazu gehören zum Beispiel die Anforderungen an die Sicherheit von Websites und die Verpflichtung zur Bereitstellung von Informationen über die Datenverarbeitung an Nutzer.
  • Das Gesetz zur Regelung von Telekommunikations- und Postsicherheit (TKG): Das TKG legt fest, dass Unternehmen und Organisationen, die in der Telekommunikation tätig sind, bestimmte Maßnahmen zum Schutz ihrer Netze und Systeme ergreifen müssen. Dazu gehört auch die Datensicherung.
  • Das Gesetz über die elektronische Signatur (Signaturgesetz – SigG): Das SigG legt fest, dass elektronische Signaturen rechtsgültig sind und die gleiche Verbindlichkeit wie herkömmliche Unterschriften haben. Das bedeutet, dass Unternehmen und Organisationen, die elektronische Signaturen verwenden, die Daten, die damit signiert werden, sicher aufbewahren müssen.
  • Das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in der Informationstechnik (IT-Rechtsdurchsetzungsgesetz – ITRDG): Das ITRDG legt fest, dass Unternehmen und Organisationen, die Daten im Internet veröffentlichen, bestimmte Maßnahmen zum Schutz ihrer Daten ergreifen müssen. Dazu gehört auch die Datensicherung.

Insgesamt gibt es also in Deutschland mehrere gesetzliche Anforderungen und Mindeststandards für Datensicherungen, die sich auf verschiedene Bereiche beziehen und die es Unternehmen und Organisationen erleichtern sollen, ihre Daten zu schützen.

Wie können Datensicherungen auf ihre Funktion geprüft werden?

Die Überprüfung von Datensicherungen ist ein wichtiger Schritt bei der Einhaltung einer effektiven Datensicherheitsstrategie. Es ist ratsam, diese Tests regelmäßig durchzuführen, um sicherzustellen, dass alle Backups ordnungsgemäß funktionieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Ergebnisse der Datensicherheitstests überprüft werden können.

Eine der ersten Optionen besteht darin, Backup-Tests manuell durchzuführen. Dazu muss ein Administrator den Speicherort des Backups überprüfen und die Dateien auf korrekte Wiederherstellbarkeit überprüfen. Diese Methode ist zwar sehr zeitaufwendig, aber sie bietet dem Administrator die Möglichkeit, genau zu prüfen, ob alle gesicherten Daten richtig wiederhergestellt werden können.

Eine weitere Option ist die Verwendung von automatisierten Backup-Tests. Viele Backup-Softwarepakete enthalten Testskripts oder andere Tools, mit denen Sie Ihre Datensicherungsprozesse automatisieren und überwachen können. Automatisierte Tests helfen Ihnen nicht nur dabei, Zeit zu sparen, sondern geben Ihnen auch ein detailliertes Bild davon, was in Ihrer Umgebung vorgeht und ob es Probleme mit dem Backup gibt.

Schließlich kann ein Unternehmen auch externes Fachpersonal beauftragen und professionelle Auditoren engagieren, um Backups zu überprüfen. Diese Berater können den gesamten Datensicherungsprozess untersuchen und bewerten sowie Empfehlungen geben, wo Verbesserungspotenzial besteht. Auf diese Weise erhalten Sie einen detaillierteren Einblick in Ihr System und können schneller reagieren und Maßnahmen treffen, um eventuelle Probleme zu lösen.

Es ist wichtig anzuerkennen, dass die Überprüfung von Datensicherungsprozessen keine einfache Aufgabe ist und viel Zeit in Anspruch nimmt – aber es lohnt sich auf jeden Fall! Sie stellen sicher, dass Ihr Unternehmen immer mit den neuesten Sicherheitsstandards Schritt hält und gerüstet ist für unvorhergesehene Unterbrechungen oder Ausfälle im Betriebssystem oder Netzwerk.

Ist es sinnvoll, einen Dienstleister für ein Managed Backup zu beauftragen?

Managed Backup ist eine bewährte Methode, um regelmäßige Sicherungen von Daten durchzuführen. Dabei wird ein externer Dienstleister beauftragt, die Sicherungen für Sie durchzuführen.

Die Vorteile dieser Methode sind, dass Sie sich keine Gedanken über die technischen Aspekte machen müssen und dass die Sicherungen in der Regel regelmäßig und zuverlässig durchgeführt werden.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie sich für ein Managed Backup entscheiden. Zum einen kann es relativ teuer sein, einen solchen Dienst in Anspruch zu nehmen. Zum anderen besteht immer die Gefahr, dass Ihre Daten in falsche Hände geraten, wenn der Dienstleister nicht sorgfältig arbeitet. Insgesamt ist Managed Backup eine gute Methode, um regelmäßig Sicherungen Ihrer Daten durchzuführen. Allerdings sollten Sie sich vorher gut informieren und genau überlegen, ob es für Sie die richtige Wahl ist.

Wichtig: Bei ausgelagerten Backups sollte immer die Haftung für einen Datenverlust der Datensicherung geprüft und geregelt werden.

Christoph Becker, Rechtsanwalt für Vertragsrecht

Welche Externe Festplatten eignen sich zur Datensicherung?

Es gibt viele Optionen für externe Festplatten, die für die Datensicherung verwendet werden können. Einige Dinge, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie eine externe Festplatte für die Datensicherung auswählen, sind:

  1. Speicherkapazität: Stellen Sie sicher, dass die Festplatte genügend Speicherplatz hat, um alle Dateien zu sichern, die Sie benötigen.
  2. Anschlussmöglichkeiten: Überlegen Sie, ob Sie eine Festplatte mit USB-C, USB-A oder anderen Anschlussoptionen benötigen.
  3. Geschwindigkeit: Wenn Sie viele große Dateien sichern möchten, sollten Sie eine Festplatte mit einer hohen Datenübertragungsrate wählen, um die Sicherung schneller durchführen zu können.
  4. Portabilität: Wenn Sie die Festplatte häufig mitnehmen möchten, sollten Sie eine kleine und leichte Festplatte wählen.
  5. Preis: Berücksichtigen Sie Ihr Budget und vergleichen Sie die Preise verschiedener Festplatten, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten.

Achtung: Festplatten sind mechanisch empfindlich gegen Herunterfallen, lesen Sie dazu auch: Festplatte heruntergefallen, was tun?

Es gibt viele große Marken, die externe Festplatten anbieten, darunter Western Digital, Seagate, Toshiba und LaCie. Einige dieser Marken bieten auch spezielle Sicherungslösungen an, die für die Datensicherung optimiert sind. Es lohnt sich, ein wenig Zeit damit zu verbringen, verschiedene Optionen zu vergleichen und zu entscheiden, welche Festplatte am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

Wie ist es möglich, die Datensicherung automatisch auf der externen Festplatte durchzuführen?

Es gibt einige Möglichkeiten, um Daten automatisch auf eine externe Festplatte zu sichern:

  • Verwenden Sie eine Backup-Software: Es gibt viele Backup-Software-Tools, die automatische Sicherungen durchführen können. Einige Beispiele sind Acronis True Image, Carbonite und Time Machine (für Mac). Sie können diese Tools auf Ihrem Computer installieren und konfigurieren, um regelmäßig Sicherungen auf der externen Festplatte durchzuführen.
  • Verwenden Sie das integrierte Backup-Feature Ihres Betriebssystems: Windows und MacOS bieten integrierte Backup-Funktionen, die automatische Sicherungen durchführen können. Sie können die Einstellungen für diese Funktionen konfigurieren, um regelmäßig Sicherungen auf der externen Festplatte durchzuführen.
  • Verwenden Sie eine Cloud-Speicherlösung: Es gibt auch viele Cloud-Speicherdienste, die automatische Sicherungen durchführen können. Sie können zum Beispiel Google Drive oder OneDrive verwenden, um Ihre Dateien automatisch auf der Cloud zu sichern. Einige dieser Dienste bieten auch integrierte Sync-Funktionen, die es Ihnen ermöglichen, bestimmte Ordner auf Ihrem Computer mit der Cloud zu synchronisieren, sodass sie immer auf dem neuesten Stand sind.

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die externe Festplatte angeschlossen ist und eingeschaltet ist, wenn Sie automatische Sicherungen durchführen möchten. Andernfalls werden keine Sicherungen durchgeführt.

Werden heutzutage noch Backups auf Tape (Bandspeicher) durchgeführt?

Tape-Datensicherungen waren früher eine beliebte Methode zur Sicherung von Daten, insbesondere in Unternehmen. Inzwischen gibt es jedoch viele andere Technologien, die für die Datensicherung verwendet werden können, die in der Regel schneller und zuverlässiger sind.

Einige Nachteile von Tape-Datensicherungen sind:

  • Geschwindigkeit: Tape-Datensicherungen sind im Vergleich zu anderen Methoden wie Festplatten- oder Cloud-Sicherungen langsam.
  • Zuverlässigkeit: Tapes können beschädigt werden und haben eine begrenzte Lebensdauer. Das bedeutet, dass sie möglicherweise nicht so zuverlässig sind wie andere Methoden zur Datensicherung.
  • Kosten: Tapes sind im Vergleich zu anderen Methoden wie Festplatten oder Cloud-Speicher teurer.

Insgesamt ist es wahrscheinlich, dass Tape-Datensicherungen heute nicht mehr die beste Wahl sind, insbesondere für kleinere Unternehmen oder Privatanwender. Es gibt viele andere Optionen, die in der Regel schneller, zuverlässiger und kostengünstiger sind. Für größere Unternehmen mit einer großen Menge an Daten, die sicher gespeichert werden müssen, können Tape-Datensicherungen immer noch sinnvoll sein.

Sollten Datensicherungen in der Cloud durchgeführt werden?

In der Regel bieten Cloud-Backup-Dienste eine hohe Sicherheit, um die Daten ihrer Kunden zu schützen. Die meisten Anbieter verwenden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffssteuerung und regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen, um sicherzustellen, dass die Daten sicher gespeichert und geschützt sind.

Es ist jedoch wichtig, sich über die Sicherheitsmaßnahmen und -verfahren des jeweiligen Cloud-Backup-Anbieters zu informieren und sicherzustellen, dass sie den eigenen Anforderungen entsprechen. Es empfiehlt sich auch, die Vertragsbedingungen sorgfältig zu lesen und sich über die Haftung des Anbieters im Falle von Datenverlust oder -diebstahl zu informieren.

Es gibt auch Maßnahmen, die Sie selbst ergreifen können, um die Sicherheit Ihrer Cloud-Backup-Daten zu erhöhen, wie zum Beispiel die Verwendung starker Passwörter und die Einrichtung von Zwei-Faktor-Authentifizierung. Es ist auch wichtig, regelmäßig Sicherungskopien von Ihren Daten anzufertigen und diese an einem sicheren Ort aufzubewahren, um im Falle eines Desasters oder einer Katastrophe gewappnet zu sein.

Wie hoch sind die Kosten für Online-Backups in der Cloud?

Der Preis für Backup-Storage in Deutschland variiert je nach Anbieter und den angebotenen Leistungen. In der Regel kostet ein Terabyte (1 TB) Speicherplatz für Backup-Storage zwischen 20 und 50 Euro pro Monat, je nach Anbieter und den angebotenen Leistungen.

Um den besten Preis für Backup-Storage zu finden, empfiehlt es sich, mehrere Anbieter zu vergleichen und sich über die angebotenen Leistungen und Preise zu informieren. Es kann auch hilfreich sein, spezielle Angebote und Rabatte zu berücksichtigen und die Kosten für zusätzliche Leistungen wie zum Beispiel die Wiederherstellung von Daten oder den technischen Support zu berücksichtigen.

Es ist auch wichtig, sich über die Reputation und Zuverlässigkeit der Anbieter zu informieren und sicherzustellen, dass sie über die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und -verfahren verfügen, um die Daten sicher zu sichern und zu schützen.

Sind Snapshots zur Datensicherung geeignet?

Snapshots können eine geeignete Methode für die Datensicherung sein, insbesondere für Unternehmen, die viele virtuelle Maschinen (VMs) betreiben. Snapshots ermöglichen es Ihnen, den Zustand einer VM an einem bestimmten Punkt in der Zeit „einzufrieren“ und bei Bedarf wiederherzustellen. Dies kann sehr nützlich sein, wenn Sie zum Beispiel ein neues Software-Update installieren und Probleme auftreten, da Sie die VM in ihrem ursprünglichen Zustand wiederherstellen und das Update rückgängig machen können.

Allerdings gibt es einige Nachteile bei der Verwendung von Snapshots als Datensicherungsmethodik. Zunächst einmal sind Snapshots nur für VMs verfügbar – sie können nicht für physische Server oder andere Arten von Daten verwendet werden. Außerdem müssen Sie sorgfältig planen, wie oft Sie Snapshots erstellen, da sie sonst schnell an Größe gewinnen und Ihren Speicherplatz verbrauchen können.

Schließlich sollten Sie bedenken, dass Snapshots nicht vollständig fehlerresistent sind – es besteht immer noch die Möglichkeit, dass Daten verloren gehen oder beschädigt werden, wenn Sie versuchen, einen Snapshot wiederherzustellen. Wenn Sie Snapshots als Teil Ihres Datensicherungskonzepts verwenden möchten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie regelmäßig neue erstellen und diese an einem sicheren Ort off-site speichern. Auf diese Weise haben Sie immer eine aktuelle Kopie Ihrer VMs, falls etwas schiefgehen sollte.

Welche Backup-Software & Datensicherungstools gibt es am Markt?

Es gibt eine Vielzahl von Datensicherungstools auf dem Markt, die für verschiedene Anwendungsfälle und Plattformen entwickelt wurden. Einige Beispiele für Datensicherungstools sind:

  • Veeam: Eine Software für die Datensicherung und -wiederherstellung von Servern, Desktops und virtuellen Maschinen.
  • Nakivo: Eine Software für die Datensicherung und -wiederherstellung von Servern, Desktops und virtuellen Maschinen.
  • Acronis: Eine Software für die Datensicherung und -wiederherstellung von Servern, Desktops und virtuellen Maschinen sowie für die Sicherung von Cloud-Anwendungen.
  • Veritas Backup Exec: Eine Software für die Datensicherung und -wiederherstellung von Servern, Desktops und virtuellen Maschinen sowie für die Sicherung von Cloud-Anwendungen.
  • Microsoft Azure Backup: Ein Cloud-basiertes Backup-Service für Server, Desktops und virtuelle Maschinen, der Teil von Microsoft Azure ist.
  • Carbonite: Eine Cloud-basierte Backup-Software für Desktops und Laptops.
  • CrashPlan: Eine Cloud-basierte Backup-Software für Desktops und Laptops.
  • Time Machine (macOS): Eine integrierte Backup-Software für Macs, die auf der Festplatte oder in der Cloud gespeichert werden kann.

Es ist wichtig, dass das gewählte Datensicherungstool den Bedürfnissen und Anforderungen des Unternehmens entspricht und es empfiehlt sich, verschiedene Optionen zu vergleichen, um die beste Lösung zu finden.

Wie können Bilder, Kontakte und andere Daten vom Smartphone gesichert werden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Bilder, Kontakte und andere Daten von Ihrem Smartphone sichern können:

  • Verwenden Sie eine Cloud-Backup-Lösung: Viele Smartphones bieten integrierte Unterstützung für Cloud-Backup-Dienste wie Google Drive oder iCloud. Sie können einstellen, dass bestimmte Daten wie Fotos, Kontakte und andere wichtige Dateien automatisch in der Cloud gesichert werden.
  • Verwenden Sie eine externe Festplatte oder einen USB-Stick: Sie können auch eine externe Festplatte oder einen USB-Stick verwenden, um Daten von Ihrem Smartphone zu sichern. Dazu verbinden Sie einfach das Gerät mit dem Smartphone und kopieren die gewünschten Dateien auf das Speichermedium.
  • Nutzen Sie ein Desktop-Backup-Programm: Es gibt auch Desktop-Backup-Programme, die Sie verwenden können, um Daten von Ihrem Smartphone zu sichern. Dazu verbinden Sie das Smartphone mit dem Computer und verwenden das Backup-Programm, um die gewünschten Dateien zu sichern.

Es empfiehlt sich, regelmäßig Backups durchzuführen und mehrere Kopien der Daten an unterschiedlichen Orten zu speichern, um sicherzustellen, dass im Falle eines Verlusts immer noch Zugriff auf die Daten besteht. Es ist auch wichtig, die Backups regelmäßig zu testen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren und die gewünschten Daten enthalten.

Vom Handy direkt auf die Externe Festplatte sichern – so gehts.

  1. Schließen Sie die externe Festplatte an Ihren Computer an und stellen Sie sicher, dass sie funktioniert.
  2. Verbinden Sie Ihr Handy mit dem Computer über ein USB-Kabel.
  3. Öffnen Sie auf Ihrem Computer einen Dateimanager (z.B. den Windows Explorer oder den Finder auf einem Mac).
  4. Suchen Sie nach dem Handy in dem Dateimanager. Es wird wahrscheinlich als Removable Disk oder ähnlich angezeigt.
  5. Klicken Sie auf das Handy und dann auf die Ordner, die Sie sichern möchten (z.B. Bilder, Musik, Dokumente).
  6. Kopieren Sie die gewünschten Dateien von Ihrem Handy auf die externe Festplatte.

Es gibt auch Apps, die Sie auf Ihrem Handy installieren können, um die Sicherung zu vereinfachen. Einige Beispiele sind Helium oder Titanium Backup.

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass Sie genügend freien Speicherplatz auf der externen Festplatte haben, um alle Dateien sichern zu können, die Sie benötigen.

Häufige Fragen & Antworten

Was bedeutet Datensicherung?

Datensicherung ist der Prozess, bei dem wichtige Daten gesichert und aufbewahrt werden, um sie im Falle von Verlust, Zerstörung oder Schäden wiederherstellen zu können. Ein Backup (als Synonym für Datensicherung) ist eine Kopie von Daten, die an einem sicheren Ort aufbewahrt wird.

Warum ist Datensicherung wichtig?

Datensicherung ist wichtig, weil sie dafür sorgt, dass wichtige Daten im Falle von Verlust, Zerstörung oder Schäden wiederhergestellt werden können. Sie kann auch dazu beitragen, die Auswirkungen von Cyberangriffen und anderen Bedrohungen auf das Unternehmen oder die Organisation zu minimieren.

Wie oft sollte man Daten sichern?

Die Häufigkeit, mit der Daten gesichert werden sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art und Menge der Daten, die zu sichern sind, und dem Risiko von Verlust, Zerstörung oder Schäden. In der Regel empfiehlt es sich, Daten regelmäßig zu sichern, um sicherzustellen, dass möglichst aktuelle und vollständige Kopien vorhanden sind.

Wo sollten Daten gesichert werden?

Daten können auf verschiedene Weise gesichert werden, zum Beispiel auf externen Festplatten, in der Cloud oder auf anderen sicheren Servern. Es empfiehlt sich, mehrere Sicherungskopien an verschiedenen Orten zu erstellen, um das Risiko von Verlust, Zerstörung oder Schäden zu minimieren.

Gibt es Anforderungen durch Cyberversicherungen an eine Datensicherung?

Ja, viele Cyberversicherungen haben Anforderungen an die Datensicherung, die erfüllt werden müssen, um von den Leistungen der Versicherung zu profitieren. Diese Anforderungen können von Versicherung zu Versicherung variieren, aber in der Regel beinhalten sie Maßnahmen zum Schutz von Daten vor Verlust, Zerstörung oder Schäden.

Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Sicherung von Daten, die Verwendung von sicheren Servern und Netzwerken, die Einhaltung von Datenschutzgesetzen und -vorschriften, die Verwendung von Sicherheitssoftware und die Einhaltung von Verfahren zum Schutz vor Cyberangriffen und anderen Bedrohungen.

Wenn Sie eine Cyberversicherung abschließen möchten, sollten Sie sich daher über die Anforderungen an die Datensicherung informieren und sicherstellen, dass Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation diese erfüllt. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie im Falle eines Schadens von der Versicherung vollständig abgesichert sind.

Wie können Daten in Windows 10 gesichert werden?

In Windows 10 gibt es mehrere Möglichkeiten, Daten zu sichern:

Sicherungskopie von Dateien und Ordnern: Sie können Dateien und Ordner auswählen, die Sie sichern möchten, und sie auf ein externes Laufwerk oder in der Cloud speichern. Diese Methode eignet sich besonders für wichtige, aber weniger voluminöse Daten.

Sicherung mit dem Windows-Backup-Tool: Windows 10 verfügt über ein integriertes Backup-Tool, mit dem Sie eine Sicherungskopie aller wichtigen Daten und Einstellungen Ihres Systems erstellen können. Sie können das Backup-Tool über das Startmenü aufrufen und auswählen, welche Daten gesichert werden sollen und wo sie gespeichert werden sollen.

Sicherung mit einer Drittanbieter-Software: Es gibt auch viele Drittanbieter-Software-Tools, die Sie verwenden können, um Ihre Daten in Windows 10 zu sichern. Diese Tools bieten in der Regel zusätzliche Funktionen und Optionen, die über die von Windows bereitgestellten hinausgehen.

Wo finde ich das Backup von Whatsapp?

In der Regel werden Sicherungskopien von Whatsapp-Nachrichten auf Ihrem Smartphone oder Tablet gespeichert. Sie können die Sicherungskopien über die Einstellungen von Whatsapp aufrufen und verwalten.

Hier ist eine kurze Anleitung, wie Sie die Sicherungskopien von Whatsapp auf einem Android-Gerät finden und verwalten:

1) Öffnen Sie die Whatsapp-App auf Ihrem Android-Gerät.
2) Tippen Sie auf das Menüsymbol in der oberen linken Ecke der App.
3) Wählen Sie „Einstellungen“ aus dem Menü aus.
4) Tippen Sie auf „Chat-Backup“.
Hier können Sie die Einstellungen für die Sicherungskopien von Whatsapp anzeigen und verwalten, wie zum Beispiel die Häufigkeit der Sicherungen, den Speicherort der Sicherungskopien und ob die Sicherungskopien automatisch übertragen werden sollen, wenn Sie Whatsapp mit einem Google Drive-Konto verknüpft haben.

Bitte beachten Sie, dass die genaue Vorgehensweise je nach Android-Gerät und Whatsapp-Version leicht variieren kann.

Über den Autor: Johannes Hoffmeister
Johannes Hoffmeister

Johannes Hoffmeister ist schon immer Nerd und begeistert von Technik. Angefangen hat alles im Alter von 8 Jahren in der Freizeitgruppe Elektronik. Das Demontieren und Herausfinden der eingesetzten Technologie war und ist eine der größten Herausforderungen. Im Reverse Engineering des 21. Jahrhunderts angekommen ist ihm kaum ein Datenträger fremd noch dessen Technologie und die jeweils erforderliche Strategie zur Datenrettung.

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